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Nuruosmaniye-Moschee

Auch bekannt als: Nuruosmaniye Camii

Die Nuruosmaniye-Moschee, woertlich Lichtmoschee des Hauses Osman, steht direkt am oestlichen Tor des Grossen Basars und gilt als erstes ausgereiftes Beispiel des osmanischen Barocks. Sultan Mahmut I. gab den Bau 1748 in Auftrag, vollendet wurde er 1755 unter seinem Nachfolger Osman III., dessen Name den Komplex praegt. Der Architekt Simeon Kalfa und sein Nachfolger Mustafa Aga verzichteten auf die klassische Halbkuppel-Reihung und setzten stattdessen eine einzige 26-Meter-Kuppel auf einen kreisrunden Innenraum mit funfreihig durchlochten Fensterbaendern. Auffaellig ist der hufeisenfoermige Aussenhof, der vom strengen rechteckigen Schema sinanscher Vorgaengerbauten abweicht. Besucher betreten den hellen Saal von der Cemberlitas-Seite, machen oft Halt zwischen zwei Basargaengen und nutzen den ruhigen Hof als kuehlen Rueckzug nach dem Trubel der Kapali Carsi.

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