Museum im Kleinen Palast
Paris
Der Pont Alexandre III ist eine 160 Meter lange Stahlbogenbruecke, die von 1897 bis 1900 zur Weltausstellung errichtet wurde und Esplanade des Invalides und Champs-Elysees-Achse verbindet. Sie gilt als kuehnste Bogenbruecke ihrer Zeit: eine einzige flache Stahlspannweite ohne stoerende Pfeiler im Fluss, damit der Blick von der Concorde zum Invalidendom frei bleibt. Namensgeber ist Zar Alexander III., dessen Sohn Nikolaus II. 1896 den Grundstein legte als Symbol der franzoesisch-russischen Allianz. An den vier Pylonen stehen vergoldete Pegasus-Bronzen, dazwischen Putten, Nymphen und allegorische Figuren der Seine und Newa im ueberschwaenglichen Belle-Epoque-Stil. 1975 wurde die Bruecke als Monument historique klassifiziert. Heute laufen Besucher auf der breiten Fahrbahn unter den Kandelabern entlang, fotografieren die goldenen Skulpturen gegen den Eiffelturm und finden eine der meistgenutzten Filmkulissen von Paris.
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