Pont Saint-Michel
Paris
Der Pont Neuf ist die aelteste erhaltene Bruecke ueber die Seine in Paris und verbindet beide Ufer ueber die Westspitze der Ile de la Cite. Trotz des Namens "Neue Bruecke" stammt sie aus der Spaetrenaissance: Heinrich III. legte 1578 den Grundstein, fertiggestellt wurde sie unter Heinrich IV. im Jahr 1607. Sie war die erste Pariser Bruecke ohne aufgesetzte Haeuser, mit breiten Buergersteigen und halbrunden Steinbalkonen ueber den Pfeilern, was sie zur ersten echten Flanierbruecke der Stadt machte. Auf der Mittelinsel steht eine bronzene Reiterstatue Heinrichs IV., das Original wurde 1792 in der Revolution eingeschmolzen, der heutige Guss stammt von 1818. Heute laufen Besucher die 232 Meter langen Bogenreihen ab, schauen Bouquinisten am Quai zu und steigen die Treppe zur Place du Vert-Galant am Wasser hinab. Als Teil der UNESCO-Welterbezone der Seine-Ufer ist die Bruecke ein zentrales Glied der historischen Stadtsilhouette.
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