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Somerhill House

Auch bekannt als: Somerhill

Somerhill House ist ein großes jakobinisches Landhaus aus den Jahren 1611–1613, errichtet für Richard Burke, den 4. Earl of Clanricarde, rund 2,5 km südlich von Tonbridge in Kent. Der streng symmetrische Backsteinbau mit seinen charakteristischen Stufengiebeln gilt als eines der besser erhaltenen Beispiele jakobinischer Architektur in Südengland. Im Englischen Bürgerkrieg wurde das Anwesen 1645 vom Parlament konfisziert und erst 1660 mit der Restauration zurückgegeben — eine Episode, die den späteren Verfall des Gebäudes im 18. Jahrhundert begünstigte. 1811 hielt William Turner das Haus in einem Gemälde fest. Nachdem die Familie Goldsmid das Anwesen 1849 erwarb, wurde es zwischen 1879 und 1897 umfangreich erweitert, bis es zum zweitgrößten privaten Haus in Kent heranwuchs. Heute prägt die weitläufige Parkanlage das Bild des als Grade I gelisteten Baudenkmals.

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