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Architektur

Architektur in Vilnius

Vilnius, die Hauptstadt Litauens, vereint auf engem Raum Baustile aus vielen Jahrhunderten. Der Gediminas-Turm auf seinem Hügel ist eines der ältesten Zeugnisse der Stadt, während das Gate of Dawn als spätmittelalterliches Stadttor bis heute erhalten ist. Sakrale Vielfalt zeigt sich in der Kathedrale der Theotokos, der Basílica of the Visitation und der Choral-Synagoge. Auf dem Daukanto-Platz und dem Lukiškės-Platz öffnet sich die Stadt mit großzügigen städtebaulichen Ensembles. Das Litauische Nationaltheater für Oper und Ballett sowie der Grüne Bridge und die Mindaugas-Brücke ergänzen das Bild einer Stadtlandschaft, die auch die Umgebung – Kernavė und Trakai – architektonisch einbezieht.

17 Orte · Vilnius, Litauen · Redaktionell kuratiert

  • Bahnhof Naujoji Vilnia

    Bahnhof Naujoji Vilnia

    Vilnius

    GeheimtippsWissen

    Der Bahnhof Naujoji Vilnia liegt im gleichnamigen nordöstlichen Stadtteil von Vilnius und wird von Lietuvos geležinkeliai, der Litauischen Staatsbahn, betrieben. Das Empfangsgebäude stammt aus dem Jahr 1873, als die Warschau-Petersburger Eisenbahn durch diesen Teil der Stadt führte. Der Bahnhof ist Ausgangspunkt einer Strecke nach Minsk und verfügt über sieben Bahnsteige, die durch einen Fußgängertunnel verbunden sind. Der Zugang erfolgt von zwei Seiten. Heute ist Naujoji Vilnia ein ruhiger Außenbahnhof, der die lange Tradition der Bahnlinie zwischen zwei europäischen Hauptstädten fortführt.

  • Bahnhof Vilnius

    Bahnhof Vilnius

    Vilnius

    GeschichteGeheimtipps

    Der Hauptbahnhof von Vilnius liegt am südlichen Rand der Altstadt, zwischen den Stadtteilen Naujininkai und Naujamiestis. Seit 1861 ist er der zentrale Eisenbahnknotenpunkt Litauens und Sitz der staatlichen Eisenbahngesellschaft Lietuvos geležinkeliai. Das neoklassizistische Gebäude wurde im Laufe der Jahrzehnte mehrfach umgebaut und erweitert; im Westen schließt ein Güterbahnhof an. Vom breiten Vorplatz aus starten Verbindungen nach Kaunas, Riga und Warschau. Westlich des Bahnhofs liegt auch ein Fernbusbahnhof, sodass der Komplex heute als kombinierter Fernverkehrsknoten funktioniert.

  • Basilika Mariä Heimsuchung, Trakai

    Basilika Mariä Heimsuchung, Trakai

    Vilnius

    Geschichte

    Die Basilika Mariä Heimsuchung steht auf einem Hügel im Zentrum von Trakai, der alten Hauptstadt Litauens. Sie wurde 1409 von Vytautas dem Großen gegründet – einem der bedeutendsten Herrscher des Großfürstentums Litauen – und ursprünglich im gotischen Stil errichtet. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche bedeutend umgebaut, und ihr heutiges Erscheinungsbild ist weitgehend vom Barock geprägt. Der Hauptaltar beherbergt die Ikone Unserer Lieben Frau von Trakai, die als Gnadenbild verehrt wird und Pilger aus ganz Litauen anzieht. Als Basilica minor trägt die Kirche einen besonderen Titel des Heiligen Stuhls. Ihre Lage nahe den berühmten Seen und der Inselburg von Trakai macht sie zu einem natürlichen Teil eines der schönsten Ausflugsziele des Landes.

  • Choral-Synagoge Vilnius

    Choral-Synagoge Vilnius

    Vilnius

    KulturGeschichte

    Die Choral-Synagoge in Vilnius, offiziell Taharat Ha-Kodesh, wurde 1903 nach Plänen des Architekten Dawid Rozenhaus fertiggestellt. Das Gebäude verbindet romanische Strukturelemente mit maurischen Formelementen, eine für Synagogenarchitektur der Gründerzeit typische Stilmischung. Sie ist heute das einzige noch aktive jüdische Gotteshaus in Vilnius. Vor dem Zweiten Weltkrieg galt Vilnius als das Jerusalem Europas mit einer blühenden jüdischen Gemeinschaft; der Holocaust vernichtete diese Gemeinschaft fast vollständig. Das Fortbestehen dieser Synagoge ist damit nicht nur ein architektonisches, sondern vor allem ein historisches Zeugnis. Die Gemeinde pflegt aktiv jüdische Traditionen und ist Anlaufstelle für Besucher, die mehr über die Geschichte der Juden im Baltikum erfahren möchten.

  • Kathedrale der Himmelfahrt der Gottesmutter

    Kathedrale der Himmelfahrt der Gottesmutter

    Vilnius

    Geschichte

    Die Kathedrale der Himmelfahrt der Gottesmutter in Vilnius ist die Hauptkirche der russisch-orthodoxen Dioezese Litauen. Die Geschichte des Kirchengebaeudes reicht bis ins 14. Jahrhundert zurueck, als die orthodoxe Gemeinschaft in der litauischen Hauptstadt eine bedeutende Rolle spielte. Die Kathedrale ist das geistliche Zentrum der russisch-orthodoxen Christen in Litauen und spiegelt die religioese Vielfalt der baltischen Region wider. Das Innere ist mit typisch orthodoxen Ikonostasen und Fresken geschmueckt. Die Kirche bleibt bis heute aktiv und empfaengt Glaeubige und Besucher aus aller Welt.

  • Žvėrynas-Brücke

    Žvėrynas-Brücke

    Vilnius

    Geheimtipps

    Die Žvėrynas-Brücke verbindet den Stadtteil Naujamiestis mit dem grünen Wohnviertel Žvėrynas auf der anderen Seite des Neris in Vilnius. Sie überspannt den Fluss auf 103 Metern Länge und ist Teil des alltäglichen Stadtgeflechts der litauischen Hauptstadt. Der Name des Viertels Žvėrynas bedeutet auf Litauisch „Zoo" und erinnert an einen kaiserlichen Jagdpark, der hier einst existierte. Die schlichte Brücke ist kein Touristenziel – aber eine nützliche Verbindung für alle, die das ruhige, von Holzvillen geprägte Žvėrynas-Viertel erkunden möchten.

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