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Geheimtipps

Geheimtipps in Vilnius

Vilnius überrascht mit Ecken, die abseits der großen Touristenströme liegen. Der Bernardinai-Garten lädt zum ruhigen Verweilen ein, während der Bernardinische Friedhof eine stille, historisch aufgeladene Atmosphäre bietet. Entlang der Didžioji- und der Vokiečių-Straße sowie der Gaono-Straße zeigt die Altstadt ihren lebendigen Alltag. Die Žvėrynas-Brücke führt in einen der ruhigeren Stadtteile. Wer weiter erkundet, entdeckt den Bahnhof Naujoji Vilnia am Stadtrand oder nutzt die Anbindung am Vilniaus oro uostas. Die Vilnius Arena rundet das Angebot für Sportbegeisterte ab.

11 Orte · Vilnius, Litauen · Redaktionell kuratiert

  • Active Vilnius Arena

    Active Vilnius Arena

    Vilnius

    Aktivitäten

    Die Active Vilnius Arena ist eine Sporthalle im Villniuser Stadtteil Šeškinė, direkt neben der größeren Twinsbet Arena. Mit einem Fassungsvermögen von 2.741 Plätzen dient sie vor allem als Heimstätte des Basketballclubs BC Rytas und der Frauenmannschaft Kibirkštis Vilnius. Litauen gilt als eine der größten Basketballnationen Europas, und Vilnius ist das Herz dieser Leidenschaft. Die Active Arena wurde 2005 erbaut und bildet gemeinsam mit der benachbarten großen Arena ein Doppelzentrum für den litauischen Spitzensport. Wer Basketball aus nächster Nähe erleben möchte, findet hier eine intime Atmosphäre mit gutem Blick aufs Spielfeld — sehr anders als in den großen Hallen der Stadt.

  • Bahnhof Naujoji Vilnia

    Bahnhof Naujoji Vilnia

    Vilnius

    ArchitekturWissen

    Der Bahnhof Naujoji Vilnia liegt im gleichnamigen nordöstlichen Stadtteil von Vilnius und wird von Lietuvos geležinkeliai, der Litauischen Staatsbahn, betrieben. Das Empfangsgebäude stammt aus dem Jahr 1873, als die Warschau-Petersburger Eisenbahn durch diesen Teil der Stadt führte. Der Bahnhof ist Ausgangspunkt einer Strecke nach Minsk und verfügt über sieben Bahnsteige, die durch einen Fußgängertunnel verbunden sind. Der Zugang erfolgt von zwei Seiten. Heute ist Naujoji Vilnia ein ruhiger Außenbahnhof, der die lange Tradition der Bahnlinie zwischen zwei europäischen Hauptstädten fortführt.

  • Bahnhof Vilnius

    Bahnhof Vilnius

    Vilnius

    ArchitekturGeschichte

    Der Hauptbahnhof von Vilnius liegt am südlichen Rand der Altstadt, zwischen den Stadtteilen Naujininkai und Naujamiestis. Seit 1861 ist er der zentrale Eisenbahnknotenpunkt Litauens und Sitz der staatlichen Eisenbahngesellschaft Lietuvos geležinkeliai. Das neoklassizistische Gebäude wurde im Laufe der Jahrzehnte mehrfach umgebaut und erweitert; im Westen schließt ein Güterbahnhof an. Vom breiten Vorplatz aus starten Verbindungen nach Kaunas, Riga und Warschau. Westlich des Bahnhofs liegt auch ein Fernbusbahnhof, sodass der Komplex heute als kombinierter Fernverkehrsknoten funktioniert.

  • Bernhardiner-Friedhof Vilnius

    Bernhardiner-Friedhof Vilnius

    Vilnius

    Geschichte

    Der Bernhardiner-Friedhof im Stadtteil Užupis gehört zu den drei ältesten Friedhöfen von Vilnius. Er wurde 1810 von den Bernhardinermönchen (Franziskanern) der Kirche St. Franziskus angelegt, nachdem zaristische Behörden Bestattungen in Kirchennähe verboten hatten. Die Anlage erstreckt sich auf rund 38.000 Quadratmetern am Ufer des Flüsschens Vilnia und umfasst etwa 14.000 Grabstätten. Historisch wurden hier vor allem Mitglieder der polnisch-litauischen Stadtgesellschaft beigesetzt. Heute gilt der Friedhof als Kulturdenkmal und liegt im stimmungsvollen Künstlerviertel Užupis.

  • Didzioji gatve

    Didzioji gatve

    Vilnius

    GeschichteMystik

    Die Didzioji gatve ist eine rund 600 Meter lange Strasse im Herzen der Altstadtbezirke Senamiestis und Naujamiestis in Vilnius. Sie verbindet die Pilies-Strasse mit der Ausros Vartu-Strasse und umschliesst das Rathaus von Vilnius. In der Vergangenheit besuchten hier bemerkenswerte Persönlichkeiten: Napoleon nutzte die Strasse auf seinem Russland-Feldzug 1812, und Fjodor Dostojewski wohnte zeitweise in der Nähe. Das Kunstmuseum im Neuen Rathaus und die Galerie FOTOKUNST reihen sich heute unter historischen Fassaden. Die Strasse zahlt zum UNESCO-Weltkulturerbe der Altstadt von Vilnius.

  • Haltepunkt Oro uostas (Vilnius)

    Haltepunkt Oro uostas (Vilnius)

    Vilnius

    Der Haltepunkt Oro uostas – litauisch für „Flughafen" – ist der Bahnhof am Internationalen Flughafen Vilnius und seit Oktober 2008 in Betrieb. Er bietet eine direkte Schienenverbindung zwischen dem Flughafen und dem Hauptbahnhof im Stadtzentrum, die von Triebwagen (Railbuses) bedient wird. Die Fahrt ist mit rund 0,80 € eine der günstigsten Möglichkeiten, vom Flughafen ins Zentrum zu gelangen. Der Haltepunkt ist einer von nur zwei Flughäfen im Baltikum mit Direktanbindung ans Schienennetz; der andere ist der Tallinner Flughafen. Der Taktabstand ist mit bis zu fast sechs Stunden zwischen manchen Verbindungen allerdings sehr unregelmäßig.

  • St.-Katharinen-Kirche Vilnius

    St.-Katharinen-Kirche Vilnius

    Vilnius

    Kultur

    Die St.-Katharinen-Kirche ist eine der schönsten Barockkirchen der Altstadt von Vilnius. Sie wurde 1618 von Jan Karol Chodkiewicz, dem Hetman des Großfürstentums Litauen, gestiftet und 1625 fertiggestellt. Die Kirche gehörte den Benediktinerinnen und ist typisch für den Vilniuser Hochbarock: eine elegante Fassade mit geschwungenen Giebeln, die die unverwechselbare Silhouette der Altstadt mitprägt. Heute dient die Kirche als Konzert- und Ausstellungshalle und ist ein kulturelles Zentrum im Herzen der unter UNESCO-Schutz stehenden Altstadt.

  • Vokieciu gatve

    Vokieciu gatve

    Vilnius

    KulturGeschichte

    Die Vokieciu gatve – auf Deutsch: Deutsche Strasse – gilt als eine der ältesten Strassen der Altstadt von Vilnius in Litauen. Sie verdankt ihren Namen deutschen Kaufleuten und Handwerkern, die sich im 14. Jahrhundert hier niederliessen und das Viertel prägten. Im 16. Jahrhundert befand sich an dieser Strasse die Münzstätte von Vilnius, und die Strasse galt als schönste der Stadt, da sie bereits viele Backsteingebäude hatte. Heute beherbergt sie das Zentrum für Zeitgenössische Kunst sowie ein Institut der Universität Vilnius und eine evangelisch-lutherische Kirche – ein ungewöhnliches Nebeneinander aus Mittelalter, Handelstradition und Gegenwartskultur.

  • Žvėrynas-Brücke

    Žvėrynas-Brücke

    Vilnius

    Architektur

    Die Žvėrynas-Brücke verbindet den Stadtteil Naujamiestis mit dem grünen Wohnviertel Žvėrynas auf der anderen Seite des Neris in Vilnius. Sie überspannt den Fluss auf 103 Metern Länge und ist Teil des alltäglichen Stadtgeflechts der litauischen Hauptstadt. Der Name des Viertels Žvėrynas bedeutet auf Litauisch „Zoo" und erinnert an einen kaiserlichen Jagdpark, der hier einst existierte. Die schlichte Brücke ist kein Touristenziel – aber eine nützliche Verbindung für alle, die das ruhige, von Holzvillen geprägte Žvėrynas-Viertel erkunden möchten.

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