Asamkirche
München
Von den Asam-Brüdern 1733–46 als Privatkirche erbaut — eines der reinsten Beispiele süddeutschen Spätbarocks, Gold und Stuck satt.
Kultur
München verbindet barocke Kirchenkunst mit moderner Museumskultur auf engstem Raum. Die Asamkirche und die Theatinerkirche zeugen von der reichen sakralen Architektur der Stadt, während das Lenbachhaus und die Pinakothek der Moderne bedeutende Sammlungen bildender Kunst beherbergen. Das Munich City Museum beleuchtet die Stadtgeschichte, und das Denkmal zum 8. November 1939 erinnert an einen der dunkelsten Momente Münchens. Dazu kommen prägende Orte wie die Theresienwiese, die Alte Kongresshalle und die markante Silhouette des Olympiaturms – München bietet kulturelle Tiefe weit über seine bekanntesten Aushängeschilder hinaus.
66 Orte · München, Deutschland · Redaktionell kuratiert
München
Von den Asam-Brüdern 1733–46 als Privatkirche erbaut — eines der reinsten Beispiele süddeutschen Spätbarocks, Gold und Stuck satt.
München
Franz von Lenbachs ehemalige Villa, weltgrößte Sammlung der Künstlergruppe Blauer Reiter — Kandinsky, Marc, Münter.
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Sammlung zur Münchner Stadtgeschichte vom Mittelalter bis heute — Mode, Foto, Filmmuseum und das Kabinett der Moriskentänzer.
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Sendeturm von 1968 mit Aussichtsplattform und Drehrestaurant — bei Föhn freier Blick bis in die Alpen.
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Stephan Brauns Glasrotunde von 2002 mit vier Sammlungen unter einem Dach: Kunst, Design, Architektur, Werke auf Papier.
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Münchens älteste Freibadanlage, NS-Klassizismus, große Liegewiese, Außen-Sprungturm — beliebt bei Einheimischen.
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1690 fertige Hofkirche mit 71-m-Kuppel und Doppelturm-Fassade nach römischem Vorbild — Gelb dominiert das Stadtbild.
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16 Tage Oktoberfest pro Jahr, sonst Park-Areal mit Bavaria-Statue, Frühlingsfest und Tollwood — Münchens größte Festfläche.

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Barocke Dreischlossanlage mit französischem Park, Großem Saal und alter Galerie — Münchens Mini-Versailles.
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Die Allerheiligen-Hofkirche ist ein 1837 fertiggestellter neoromantischer Kirchenbau innerhalb der Münchner Residenz, entworfen vom Stararchitekten Leo von Klenze im Auftrag König Ludwigs I. Klenze orientierte sich an frühchristlichen Basiliken und byzantinischen Vorbildern, was dem Innenraum eine ungewöhnliche Mischung aus Strenge und Pracht verleiht. Prachtvolle Fresken von Peter von Cornelius schmückten einst die Wände — ein Großteil wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Heute ist die Kirche nach umfangreicher Restaurierung Teil des Residenzmuseums und als Veranstaltungsort für Konzerte und Ausstellungen zugänglich.
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Heimstadion des FC Bayern, 75.000 Plätze, ETFE-Folienkissen, abends rot, weiß oder blau beleuchtet.
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Eine der weltgrößten Sammlungen Alter Meister: Dürer, Rubens, Rembrandt, Leonardo, Tizian unter einem Dach. 1836 als erstes öffentliches Museum dieser Größe gebaut.
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Das Alte Rathaus am Marienplatz wurde zwischen 1470 und 1475 vom Münchner Stadtbaumeister Jörg von Halsbach im gotischen Stil errichtet. Fast vier Jahrhunderte lang tagte hier der Magistrat der Stadt; erst 1874 zog die Verwaltung ins heutige Neue Rathaus um. Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und danach originalgetreu rekonstruiert. Heute beherbergt der Turm das Münchner Spielzeugmuseum mit einer faszinierenden Sammlung historischer Puppen, Teddybären und Blechspielzeug — ein Publikumsmagnet für Familien und Nostalgie-Fans gleichermaßen.
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Die Alte Utting ist ein ehemaliges Passagierschiff, das seit 2016 ein spektakuläres zweites Leben führt — hoch oben auf einer stillgelegten Eisenbahnbrücke in München-Sendling. Jahrzehntelang pendelte es als Linienschiff über den Ammersee, bevor es auf die Brücke gehoben wurde und zum Kulturschiff wurde. Heute beherbergt es ein Restaurant, eine große Außenterrasse mit Blick über die Stadt, und dient regelmäßig als Bühne für Konzerte, Partys und Kulturveranstaltungen. Der Aufstieg zur Brücke lohnt sich allein schon für die ungewöhnliche Perspektive — Schiff, Brücke und Stadtpanorama in einem.
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Das Antiquarium der Münchner Residenz gilt als einer der bedeutendsten und besterhaltenen Renaissance-Festsäle nördlich der Alpen. Herzog Albrecht V. ließ den gewölbten Langsaal zwischen 1568 und 1571 ursprünglich als repräsentativen Aufbewahrungsort für seine wachsende Antikensammlung erbauen — Büsten, Vasen und Marmorskulpturen reihten sich damals in langen Galerien aneinander. Wenige Jahrzehnte später wandelte Herzog Wilhelm V. den Erdgeschosssaal zu einem prächtigen Festsaal um: Hunderte von Groteskenmalereien, bayerische Landschaftsveduten und mythologische Szenen bedecken seitdem Wände und Decken in einer überwältigenden manieristischen Bilderfülle. Heute ist der Saal Teil der Residenzmuseum-Tour und empfängt Besucherinnen und Besucher mit dem gleichen Staunen, das schon Fürstengäste des 16. Jahrhunderts ergriff.
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Die Auer Dult gehört zu den ältesten und beliebtesten Märkten Münchens. Dreimal im Jahr — als Maidult, Jakobidult und Kirchweihdult — verwandelt sie den Mariahilfplatz im Stadtteil Au in ein buntes Treiben aus Trödel, Antiquitäten, Haushaltswaren und traditionellen Fahrgeschäften. Jede Dult dauert neun Tage und zieht Sammler, Schnäppchenjäger und Familien gleichermaßen an. Zwischen altem Porzellan, Bierkrügen und ausgefallenen Fundstücken lässt sich so manche Überraschung entdecken. Das Volksfest-Flair macht die Dult zu einem echten Stück Münchner Stadtleben abseits der großen Touristenströme.
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Der Bahnwärter Thiel ist weit mehr als ein Club — er ist ein alternatives Universum mitten in München. Auf einem alten Bahnbetriebsgelände im Gärtnerplatzviertel haben sich seit 2015 ein Techno-Club, Bars, Foodtrucks und ein Open-Air-Kino um zwei ausgediente Straßenbahnwagen versammelt. Das Herzstück bildet ein roter Tramwagen aus den 1950er-Jahren, der als Bühne dient, während draußen das Publikum unter freiem Himmel tanzt. Der Bahnwärter zieht eine bunte Mischung aus Studierenden, Kreativen und Techno-Enthusiasten an und verbindet Industrienostalgie mit lebendiger Gegenwartskultur. Heute ist der Bahnwärter Thiel fester Bestandteil der Münchner Clubszene und steht exemplarisch für die kreative Zwischennutzung städtischer Flächen.
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Das Bauernhofmuseum Jexhof liegt im Landkreis Fürstenfeldbruck, eingebettet in ein Tal am Rand des Wildmoos-Naturschutzgebietes nahe Schöngeising. Das Museum zeigt das bäuerliche Leben in Bayern über mehrere Jahrhunderte — auf einem historischen Gehöft, das authentisch erhalten und mit Originalgeräten ausgestattet ist. Der Jexhof gehört zum Museumsverbund Landpartie und wird vom Landkreis Fürstenfeldbruck betrieben. Seit seiner Eröffnung 1983 ist er ein beliebtes Ausflugsziel für Familien und Schulklassen aus dem Münchner Umland. Besonders reizvoll: Das Museum liegt abseits des Touristentamtams in einer stillen Landschaft, die selbst schon Teil der Erfahrung ist. Tiere, historische Gebäude und ein kleines Naturschutzgebiet unmittelbar daneben machen den Besuch vielseitig.
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Die Bavaria ist die mächtige Bronzestatue auf der Theresienwiese und die weibliche Symbolfigur des Freistaats Bayern. Mit 18,5 Metern Höhe und einem Gewicht von rund 87 Tonnen gehört sie zu den größten Bronzegüssen des 19. Jahrhunderts weltweit. Ludwig Schwanthaler entwarf die Figur, gegossen wurde sie 1850 von Ferdinand von Miller in der königlichen Erzgießerei — ein handwerkliches Meisterwerk, das in fünf Sektionen transportiert und an Ort und Stelle zusammengesetzt wurde. Die Bavaria trägt einen Löwen an ihrer Seite und hält einen Eichenkranz in der Hand. Im Inneren führt eine Wendeltreppe bis in den Kopf der Statue, von wo aus man einen weiten Panoramablick über München genießt. Hinter ihr thront die Ruhmeshalle mit Büsten bedeutender Bayern. Heute ist sie eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt und Mittelpunkt des Oktoberfestgeländes.
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Die Bayerische Akademie der Schönen Künste wurde 1948 gegründet und versteht sich als „oberste Pflegestelle der Kunst" im Freistaat. Sie vereint herausragende Persönlichkeiten aus Literatur, Bildender Kunst, Musik und darstellenden Künsten — Mitgliedschaft gilt als eine der höchsten kulturellen Auszeichnungen in Bayern. Die Akademie hat ihren Sitz im Max-Joseph-Platz im historischen Residenzviertel Münchens und vergibt eigene Preise, veranstaltet öffentliche Lesungen, Konzerte und Symposien. Gegründet in der unmittelbaren Nachkriegszeit, war sie von Anfang an als Gegenpol zu staatlicher Kulturpolitik gedacht — ein Ort, an dem freies künstlerisches Denken gepflegt wird. Heute zählt sie rund 300 Mitglieder aus dem deutschen Sprachraum und darüber hinaus.
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Das Bayerische Nationalmuseum an der Münchner Prinzregentenstraße zählt zu den bedeutendsten Museen für angewandte Kunst in Europa. Auf rund 13.000 m² Ausstellungsfläche zeigt es kunst- und kulturhistorische Sammlungen vom frühen Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert: europäische Skulpturen, Textilien, Keramik und Glasarbeiten. Besonders bekannt ist die volkskundliche Abteilung im Untergeschoss mit einer der weltweit größten Krippensammlungen. Das Gebäude selbst, 1855 gegründet und in der heutigen Form 1900 eröffnet, ist ein Historismus-Prachtbau mit Fassaden in verschiedenen Stilen – von Romanik bis Renaissance.
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Die Bayerische Staatsbibliothek gehört zu den bedeutendsten Bibliotheken der Welt und ist das kulturelle Gedächtnis Bayerns. Gegründet 1558 unter Herzog Albrecht V., beherbergt sie heute rund 39 Millionen Medieneinheiten — darunter eine der wertvollsten Handschriftensammlungen überhaupt, mit mittelalterlichen Codices, antiken Papyri und frühneuzeitlichen Drucken. Der monumentale Renaissancebau an der Ludwigstraße, fertiggestellt 1843 nach Plänen von Friedrich von Gärtner, ist selbst ein Denkmal: Die Eingangshalle mit ihren weißen Marmortreppen und Statuen griechischer Gelehrter stimmt auf das Studium ein. Heute ist die Bibliothek nicht nur Forschungseinrichtung, sondern öffnet einen Teil ihrer Schätze als Ausstellungen für alle Besucher.
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