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Geheimtipps

Geheimtipps in München

München zeigt sich abseits der bekannten Routen von seiner eigenwilligen Seite. Die barocke Asamkirche versteckt sich unscheinbar in der Sendlinger Straße, während das Haidhauser Franzosenviertel mit seiner gründerzeitlichen Architektur eine ganz eigene Atmosphäre pflegt. Wer Kunst sucht, findet im Lenbachhaus und der Pinakothek der Moderne starke Sammlungen, das Münchner Stadtmuseum erzählt Stadtgeschichte nah und direkt. Das Schyrenbad lädt zum Schwimmen in der Isar, die Theresienwiese ist außerhalb der Festzeit fast menschenleer. Der Olympiaturm bietet weite Aussichten, die Theatinerkirche stille Einkehr. Dazu kommen das Denkmal 8. November 1939, die Aidenbachstraße und die Allianz Arena als weitere Anlaufpunkte jenseits des Offensichtlichen.

82 Orte · München, Deutschland · Redaktionell kuratiert

  • Asamkirche

    Asamkirche

    München

    ArchitekturKulturGeschichte+3

    Von den Asam-Brüdern 1733–46 als Privatkirche erbaut — eines der reinsten Beispiele süddeutschen Spätbarocks, Gold und Stuck satt.

  • Haidhausen Franzosenviertel
    Google · Florencia Chueke

    Haidhausen Franzosenviertel

    München

    ArchitekturNaturKulinarik+7

    Quartier mit französischen Straßennamen (Pariser, Bordeauxplatz), Backsteinhäusern und großem Wochenmarkt — kreatives München.

  • Lenbachhaus

    Lenbachhaus

    München

    ArchitekturKulturNatur+4

    Franz von Lenbachs ehemalige Villa, weltgrößte Sammlung der Künstlergruppe Blauer Reiter — Kandinsky, Marc, Münter.

  • Münchner Stadtmuseum

    Münchner Stadtmuseum

    München

    ArchitekturKulturNatur+4

    Sammlung zur Münchner Stadtgeschichte vom Mittelalter bis heute — Mode, Foto, Filmmuseum und das Kabinett der Moriskentänzer.

  • Olympiaturm

    Olympiaturm

    München

    ArchitekturKulturKulinarik+5

    Sendeturm von 1968 mit Aussichtsplattform und Drehrestaurant — bei Föhn freier Blick bis in die Alpen.

  • Pinakothek der Moderne

    Pinakothek der Moderne

    München

    ArchitekturKulturNatur+4

    Stephan Brauns Glasrotunde von 2002 mit vier Sammlungen unter einem Dach: Kunst, Design, Architektur, Werke auf Papier.

  • Schyrenbad

    Schyrenbad

    München

    ArchitekturKulturNatur+5

    Münchens älteste Freibadanlage, NS-Klassizismus, große Liegewiese, Außen-Sprungturm — beliebt bei Einheimischen.

  • Theatinerkirche

    Theatinerkirche

    München

    ArchitekturKulturGeschichte+3

    1690 fertige Hofkirche mit 71-m-Kuppel und Doppelturm-Fassade nach römischem Vorbild — Gelb dominiert das Stadtbild.

  • Theresienwiese

    Theresienwiese

    München

    ArchitekturKulturKulinarik+4

    16 Tage Oktoberfest pro Jahr, sonst Park-Areal mit Bavaria-Statue, Frühlingsfest und Tollwood — Münchens größte Festfläche.

  • Schloss Schleißheim
    Google · Randy Zimmerman

    Schloss Schleißheim

    München

    ArchitekturKulturNatur+6

    Barocke Dreischlossanlage mit französischem Park, Großem Saal und alter Galerie — Münchens Mini-Versailles.

  • Allianz Arena

    Allianz Arena

    München

    ArchitekturKulturNachtleben+5

    Heimstadion des FC Bayern, 75.000 Plätze, ETFE-Folienkissen, abends rot, weiß oder blau beleuchtet.

  • Alte Pinakothek

    Alte Pinakothek

    München

    ArchitekturKulturGeschichte+4

    Eine der weltgrößten Sammlungen Alter Meister: Dürer, Rubens, Rembrandt, Leonardo, Tizian unter einem Dach. 1836 als erstes öffentliches Museum dieser Größe gebaut.

  • Altes Rathaus

    Altes Rathaus

    München

    ArchitekturKulturGeschichte+1

    Das Alte Rathaus am Marienplatz wurde zwischen 1470 und 1475 vom Münchner Stadtbaumeister Jörg von Halsbach im gotischen Stil errichtet. Fast vier Jahrhunderte lang tagte hier der Magistrat der Stadt; erst 1874 zog die Verwaltung ins heutige Neue Rathaus um. Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und danach originalgetreu rekonstruiert. Heute beherbergt der Turm das Münchner Spielzeugmuseum mit einer faszinierenden Sammlung historischer Puppen, Teddybären und Blechspielzeug — ein Publikumsmagnet für Familien und Nostalgie-Fans gleichermaßen.

  • Ammersee

    Ammersee

    München

    NaturAktivitätenFamilienausflüge

    Der Ammersee ist mit rund 47 Quadratkilometern der drittgrößte Voralpensee Bayerns und liegt nur eine Stunde südwestlich von München. Der See ist Eigentum des Freistaates Bayern und wird von der Schlösserverwaltung betreut, was ihm einen besonderen Schutzstatus verleiht. Entlang der Ufer reihen sich malerische Dörfer wie Herrsching, Diessen und Utting aneinander, die mit Biergärten, Stegen und Badeplätzen zum Verweilen einladen. Segeln, Surfen, Radfahren am Ufer oder einfach im klaren Wasser schwimmen — der Ammersee ist ein klassisches Münchner Ausflugs- und Erholungsziel für Jung und Alt, besonders in den Sommermonaten.

  • Bahnwärter Thiel

    Bahnwärter Thiel

    München

    KulturNachtlebenAktivitäten

    Der Bahnwärter Thiel ist weit mehr als ein Club — er ist ein alternatives Universum mitten in München. Auf einem alten Bahnbetriebsgelände im Gärtnerplatzviertel haben sich seit 2015 ein Techno-Club, Bars, Foodtrucks und ein Open-Air-Kino um zwei ausgediente Straßenbahnwagen versammelt. Das Herzstück bildet ein roter Tramwagen aus den 1950er-Jahren, der als Bühne dient, während draußen das Publikum unter freiem Himmel tanzt. Der Bahnwärter zieht eine bunte Mischung aus Studierenden, Kreativen und Techno-Enthusiasten an und verbindet Industrienostalgie mit lebendiger Gegenwartskultur. Heute ist der Bahnwärter Thiel fester Bestandteil der Münchner Clubszene und steht exemplarisch für die kreative Zwischennutzung städtischer Flächen.

  • Basilika St. Bonifaz

    Basilika St. Bonifaz

    München

    ArchitekturGeschichte

    Die Basilika St. Bonifaz liegt im Münchner Kunstareal und ist zugleich Klosterkirche einer lebendigen Benediktinerabtei. König Ludwig I. beauftragte den Architekten Georg Friedrich Ziebland mit dem Bau, der zwischen 1835 und 1850 im neubyzantinischen Stil entstand — eine Reminiszenz an frühchristliche Basiliken Roms. Die Kirche ist dem heiligen Bonifatius geweiht, dem „Apostel der Deutschen", der im 8. Jahrhundert das Christentum in germanischen Landen verbreitete. Im rechten Seitenschiff befindet sich das Grab Ludwigs I., des Stifters. Heute ist die Abtei ein aktives Kloster der Bayerischen Benediktinerkongregation; Gottesdienste sind öffentlich zugänglich und die Stille des Kreuzgangs bildet einen besonderen Kontrast zum lebhaften Museumsviertel ringsum.

  • Bauernhofmuseum Jexhof

    Bauernhofmuseum Jexhof

    München

    KulturGeschichteFamilienausflüge

    Das Bauernhofmuseum Jexhof liegt im Landkreis Fürstenfeldbruck, eingebettet in ein Tal am Rand des Wildmoos-Naturschutzgebietes nahe Schöngeising. Das Museum zeigt das bäuerliche Leben in Bayern über mehrere Jahrhunderte — auf einem historischen Gehöft, das authentisch erhalten und mit Originalgeräten ausgestattet ist. Der Jexhof gehört zum Museumsverbund Landpartie und wird vom Landkreis Fürstenfeldbruck betrieben. Seit seiner Eröffnung 1983 ist er ein beliebtes Ausflugsziel für Familien und Schulklassen aus dem Münchner Umland. Besonders reizvoll: Das Museum liegt abseits des Touristentamtams in einer stillen Landschaft, die selbst schon Teil der Erfahrung ist. Tiere, historische Gebäude und ein kleines Naturschutzgebiet unmittelbar daneben machen den Besuch vielseitig.

  • Bavaria

    Bavaria

    München

    ArchitekturKulturGeschichte

    Die Bavaria ist die mächtige Bronzestatue auf der Theresienwiese und die weibliche Symbolfigur des Freistaats Bayern. Mit 18,5 Metern Höhe und einem Gewicht von rund 87 Tonnen gehört sie zu den größten Bronzegüssen des 19. Jahrhunderts weltweit. Ludwig Schwanthaler entwarf die Figur, gegossen wurde sie 1850 von Ferdinand von Miller in der königlichen Erzgießerei — ein handwerkliches Meisterwerk, das in fünf Sektionen transportiert und an Ort und Stelle zusammengesetzt wurde. Die Bavaria trägt einen Löwen an ihrer Seite und hält einen Eichenkranz in der Hand. Im Inneren führt eine Wendeltreppe bis in den Kopf der Statue, von wo aus man einen weiten Panoramablick über München genießt. Hinter ihr thront die Ruhmeshalle mit Büsten bedeutender Bayern. Heute ist sie eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt und Mittelpunkt des Oktoberfestgeländes.

  • Bennosäule

    Bennosäule

    München

    ArchitekturKultur

    Die Bennosäule steht auf einem kleinen Platz südöstlich der Pfarrkirche St. Benno in der Maxvorstadt und ehrt den heiligen Benno, den Schutzpatron Münchens. Das Denkmal wurde 1910 eingeweiht — Gesamtkonzeption durch den Münchner Architekten German Bestelmeyer, die figürliche Ausgestaltung durch den Bildhauer Georg Albertshofer, gegossen von Ferdinand von Miller. Die schlanke Säule mit der Heiligenfigur ist ein typisches Beispiel für das kirchliche Denkmalsschaffen der Wilhelminischen Epoche in Bayern. Sie markiert den Eingangsbereich zur Pfarrei St. Benno, einer lebhaften Gemeinde mitten im Münchner Universitätsviertel. Für die meisten Passanten ist die Säule ein beiläufiges Stadtmöbel — wer genauer hinschaut, entdeckt handwerkliche Qualität und ein Stück Münchner Frömmigkeitsgeschichte.

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