Anafiotika
Athen
Mystik
Athen trägt seine Geheimnisse in Stein und Stille. Im Kerameikos, dem antiken Friedhofs- und Kultbezirk, liegt das Metroon neben dem Neuen Bouleuterion – Orte, an denen Ritual und Staatsmacht einst eng verwoben waren. Das Telesterion in Brauron und das Heroon verweisen auf Initiationskulte und Heroenverehrung, während die Bibliothek des Pantainos und das Philopappos-Monument die Vielschichtigkeit der Stadt bezeugen. Anafiotika, das stille Viertel unter der Akropolis, und das Wrack der Mediterranean Sky fügen der Stadt eine weitere, fast vergessene Ebene hinzu. Das Nationalarchäologische Museum bewahrt Funde, die all diese Schichten erst lesbar machen.
14 Orte · Athen, Griechenland · Redaktionell kuratiert
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Aphidnai war eine der zwölf ursprünglichen Siedlungen des antiken Attika und gehörte zur attischen Phyle Aiantis. Der Sage nach versteckte Theseus hier Helena von Troja, bevor die Dioskuren eindrangen und ihre Schwester befreiten. Überreste der sogenannten Burg des Theseus wurden auf dem 366 Meter hohen Kotroni-Hügel ausgegraben, drei Kilometer südlich des modernen Afidnes. Von hier überblickt man die gesamte attische Ebene. Das moderne Dorf Afidnes bewahrt den antiken Namen; der Hügel mit seinen Mauerresten lädt zu einer stillen archäologischen Erkundung abseits der großen Touristenrouten ein.
Athen
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