Augarten
Wien
1712 angelegt, Porzellanmanufaktur, Wiener Sängerknaben und zwei Flak-Türme als Mahnmal.
Mystik
Wien trägt seine Geheimnisse oft im Verborgenen. Der Lainzer Tiergarten birgt hinter alten Mauern eine fast vergessene Wildnis, während der Prater mit seinen schattigen Alleen längst nicht nur Vergnügungspark ist. Die Araburg thront als Ruine über der Umgebung, die Karlskirche und der Peterskirche verbergen in ihrer Barockpracht rätselhaftes Symbolwerk. Das Loos Haus verstörte einst mit seiner schmucklosen Fassade, das Hetztheater erinnert an düstere Unterhaltung vergangener Epochen. Der Augarten und der Liechtenstein Garden halten ihre eigenen stillen Geschichten bereit, und das Museum of Art Fakes stellt die Frage, was Echtheit überhaupt bedeutet. Dazu flackert im Breitenseer Lichtspiele das älteste noch betriebene Kino Wiens.
28 Orte · Wien, Österreich · Redaktionell kuratiert
Wien
1712 angelegt, Porzellanmanufaktur, Wiener Sängerknaben und zwei Flak-Türme als Mahnmal.
Wien
Hochbarocke Kuppelkirche mit zwei Säulen-Reliefs, Pestkirche von 1737, Aufzug zur Kuppel.
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Habsburger Jagdrevier, seit 1923 öffentlich, frei laufende Wildschweine und Hirsche, Hermesvilla im Park.

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Privatpark der Liechtensteiner Fürsten, eingeschränkt zugänglich, mit Gartenpalais und Sommer-Theater.

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Adolf Loos' fassadenloses Geschäftshaus gegenüber der Hofburg — der Kaiser ließ angeblich seine Fenster verhängen.
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1733 fertig, ovale Hochbarock-Kirche nach Plänen von Hildebrandt, Kuppel-Fresko von Rottmayr, mitten im Graben-Viertel.
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Seit 1766 öffentlich, mit Riesenrad, Kaiserwiese und 6 km Hauptallee zum Spazieren.
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137 m hoher Südturm, bunt geziegeltes Dach, Pummerin-Glocke — Wiens Wahrzeichen seit dem 12. Jh.
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1879 fertig, 99 m hohe Türme, gestiftet nach dem Attentat auf Kaiser Franz Joseph 1853 — eine der reinsten Neogotiken Europas.
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Das Bestattungsmuseum auf dem Wiener Zentralfriedhof in Simmering widmet sich dem Tod und den Bestattungsriten Wiens – einer Stadt, die für ihre besondere Beziehung zum Sterben bekannt ist. Rund 1.000 Exponate zeigen Sargmodelle, historische Leichenwagen, Sicherheitssärge für Scheintote und viele weitere Objekte aus dem Bestattungswesen vergangener Jahrhunderte. Der Begriff „schöne Leich" – ein pompöses Begräbnis als gesellschaftliches Statement – ist hier anschaulich dokumentiert. 2014 wurde das Museum im Untergeschoss der Aufbahrungshalle 2 am Haupteingang neu gestaltet. Betrieben wird es von der städtischen B&F Wien – eine ungewöhnliche, aber ehrliche Begegnung mit einem universellen Thema.
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Komplex aus 18 Trakten und 19 Höfen, heute Sitz des Bundespräsidenten und der Spanischen Hofreitschule.
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