Abdij van Affligem
Brüssel
Zisterzienserkloster am Rand von Mailand, gegründet 1101 – mit Kreuzgang, Fresken und bewohntem Konvent.
Die Abtei Chiaravalle ist eines der bedeutendsten Zisterzienserklöster Norditaliens, gegründet 1101 vom heiligen Bernhard von Clairvaux persönlich am Rand der lombardischen Ebene südlich von Mailand. Das Ensemble aus Kirche, Kreuzgang und Campanile gilt als Musterbeispiel der zisterziensischen Baukunst in Italien – schlicht, aber von eigentümlicher Stille geprägt. Bemerkenswert ist der achteckige Vierungsturm, den die Zisterzienser hier trotz ihrer sonst strengen Bescheidenheit errichteten – eine seltene Ausnahme für den Orden. Die Fresken im Inneren stammen aus verschiedenen Epochen und zeigen, wie das Kloster über die Jahrhunderte immer wieder erneuert wurde. Heute liegt die Abtei mitten im Parco Agricolo Sud Milano und ist nach wie vor von Mönchen bewohnt. Besucher können zu bestimmten Zeiten den Kreuzgang besichtigen und erleben eine ungewöhnliche Mischung aus aktiver Klostergemeinschaft und Stadtrandidylle.
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