Abbazia di Chiaravalle
Mailand
Ehemaliges Kartäuserkloster von 1349 mit beeindruckenden Fresken des 16. Jahrhunderts – ein ruhiger mittelalterlicher Ort im Nordwesten Mailands.
Die Certosa di Garegnano, auch als Certosa di Milano bekannt, ist ein ehemaliges Kartäuserkloster im nordwestlichen Mailänder Stadtteil Garegnano. Gegründet 1349 unter Erzbischof Giovanni Visconti, gehört das Ensemble zu den bedeutendsten mittelalterlichen Sakralbauten der Lombardei. Das Innere der Klosterkirche besticht durch ausgedehnte Freskenzyklen aus dem 16. und 17. Jahrhundert, darunter Werke von Daniele Crespi, die Szenen aus dem Leben des Ordensgründers Bruno von Köln zeigen. Heute beherbergt das Kloster eine Gemeinschaft der Kapuziner. Das vollständige Ensemble steht als Nationalmonument unter Schutz und ist ein stilles Gegenstück zur hektischen Großstadt draußen vor den Mauern.
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