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Abbazia di Morimondo

Mailand

Ehemaliges Zisterzienserkloster aus dem 12. Jahrhundert in der Lombardei – Romanik und Gotik, Nationaldenkmal, mit zugänglichem Klostergarten.

Das Kloster Morimondo in der Lombardei ist ein ehemaliges Zisterzienserkloster aus dem Jahr 1101, gegründet als Tochterhaus der burgundischen Abtei Morimond. Der erhaltene Baukomplex zeigt eine seltene Mischung aus Romanik und Gotik: das schlichte Langhaus, die filigranen Kreuzgratgewölbe und der Kreuzgang vermitteln noch heute die asketische Spiritualität des Ordens. Die Anlage wurde an der Grenze zweier norditalienischer Stadtstaaten erbaut – ein strategischer Ort, der die Rolle der Zisterzienser als Vermittler zwischen Mailand und Pavia verdeutlicht. Heute ist das Kloster als nationales Denkmal Italiens geschützt und beherbergt wieder eine kleine Mönchsgemeinschaft; der Klostergarten mit Kräutern und alten Obstbäumen ist für Besucher zugänglich.

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