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Alfama
Google · Milena Trendafilova

Alfama

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Alfama ist Lissabons ältestes erhaltenes Viertel, ein weitgehend intaktes maurisches Stadtgefüge aus engen Sackgassen, Innenhöfen und steilen Treppen zwischen dem Castelo de São Jorge und dem Tejo. Das Erdbeben von 1755, das Lissabon fast vollständig zerstörte, ließ Alfama seltsam verschont — die mittelalterliche Stadtstruktur, die die Westgoten, Mauren und Christen der Reconquista hinterlassen hatten, blieb so erhalten. In den Casas de Fado, oft winzige Tavernen mit kaum zwanzig Plätzen, wird der Fado bis heute abends live gespielt — nicht als Touristenattraktion inszeniert, sondern als lebendige Praxis des Viertels. Die Miradouros, darunter Portas do Sol und Santa Luzia, bieten Ausblicke über Ziegeldächer zum Tejo. Tagsüber riecht das Viertel nach Grillfisch und gespannter Wäsche zwischen den Hauswänden — eine Alltagsatmosphäre, die den touristischen Betrieb bis jetzt überlebt hat.

Engste, älteste Gassen der Stadt unter dem Castelo, kleine Tavernas mit Fado, Wäsche an den Balkonen, Tram 28 mittendurch.

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