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Ամբերդ (Amberd Fortress)

Amberd ist eine mittelalterliche Festungsruine auf 2300 Metern Höhe am Südhang des Aragaz-Massivs, des höchsten Berges Armeniens. Die Anlage war im 11. und 12. Jahrhundert im Besitz der armenischen Fürstenfamilie Pahlavuni und galt als eine der bedeutendsten Befestigungen des Landes — zeitweise sogar als Nebensitz armenischer Herrscher. Im Jahr 1236 verwüsteten die Mongolen unter Tschormagan die Festung, von der heute vor allem die weitläufigen Mauern und ein angrenzender Kirchenbau aus dem frühen 11. Jahrhundert erhalten sind. Wer den mehrere Kilometer langen Aufstieg auf sich nimmt, wird mit einem weiten Blick über die armenische Hochebene und bei klarer Sicht auf den Ararat belohnt. Die Abgeschiedenheit und das Schweigen des Ortes auf fast alpin anmutender Höhe verleihen der Ruine eine Eindringlichkeit, die kaum ein anderes Denkmal des Landes erreicht.

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