
Nationalpark Göreme
Göreme

Çavuşin Kalesi ist eine verlassene byzantinische Felssiedlung, die sich hoch über dem gleichnamigen Dorf in der kappadokischen Tuffsteinlandschaft erhebt. Das Areal war einst ein bedeutendes frühchristliches Zentrum: Die in den Fels gehauene Johanneskirche beherbergt Fresken aus dem 5. Jahrhundert, die zu den ältesten Kappadokiens zählen. Die Bewohner verließen die steilen Felsbehausungen erst in den 1960er-Jahren nach einem Erdrutsch, der Teile der Siedlung destabilisierte. Heute führen schmale, teils ausgetretene Pfade hinauf zur Burgkuppe, von der aus sich ein weites Panorama über das Rosentaltal und die charakteristischen Feenkamine erstreckt. Das Gelände ist ungesichert und erfordert Trittsicherheit — wer es bis oben schafft, erlebt eine der eindrücklichsten Aussichten der gesamten Göreme-Region.
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