Donaufelder Pfarrkirche hl. Leopold
Wien
Auch bekannt als: Kath. Pfarrkirche, Zum göttlichen Heiland am Ölberg, Canisiuskirche
Die Canisiuskirche ist eine roemisch-katholische Pfarrkirche im 9. Wiener Gemeindebezirk Alsergrund und mit 85 Metern Turmhoehe nach der Votivkirche das zweithoechste neugotische Sakralbauwerk der Stadt. Sie wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts nach Plaenen von Gustav Ritter von Neumann im strengen Historismus errichtet und 1903 im Beisein von Kaiser Franz Joseph eingeweiht, der die Christlich-Soziale Bewegung im Bezirk nachdruecklich unterstuetzte. Der Bau ist Petrus Canisius gewidmet, dem aus den Niederlanden stammenden Jesuiten und ersten deutschsprachigen Kirchenlehrer. Heute praegt die Kirche mit ihrem schlanken Westturm den Strassenzug der Lustkandlgasse und steht unter Denkmalschutz. Im Inneren bilden farbige Glasfenster und dunkles Eichengestuehl einen Kontrast zum hellen Sandstein der Westfassade.
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