Abeno Harukas
Kyōto
Kaiserlicher Shingon-Tempel mit 1.100 Jahren Geschichte, traditionellem Teichgarten und täglichen Ritualen im grünen Herzen des Sagano-Viertels.
Der Daikaku-ji ist einer der ältesten und bedeutendsten Tempel Kyōtos. Im Jahr 876 aus einer kaiserlichen Villa umgebaut, wurde er zum Haupttempel der Shingon-shū und blieb über Jahrhunderte eng mit dem japanischen Kaiserhaus verbunden. Besonders berühmt ist die Tempelanlage für den Ōsawa-Teich – einen der ältesten angelegten Gartenteiche Japans, der noch in seiner ursprünglichen Form erhalten ist. Die hölzernen Wandelgänge zwischen den einzelnen Hallen führen durch eine Stille, die man mitten in der geschäftigen Sagano-Gegend kaum erwartet. Heute ist der Daikaku-ji ein lebendiges Kloster: Shingon-Mönche zelebrieren täglich Rituale, und im Herbst verwandelt sich das Gelände in ein Meer aus rotem Laub. Der Tempel liegt nahe des Bambushains Arashiyama – ein idealer Start oder Abschluss für einen Tag im Westen Kyōtos.
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