Avenue des Champs-Élysées
Paris
Auch bekannt als: Erzbischöfliches Palais Wien, Erzbischöfliches Palais mit Andreaskapelle
Das Erzbischoefliche Palais am Wiener Stephansplatz 7 ist der Amts- und Wohnsitz des Erzbischofs von Wien und steht direkt neben dem Stephansdom. Schon seit 1438 residieren die Bischoefe an dieser Stelle; das heutige Barockpalais entstand zwischen 1632 und 1641 unter Kardinal Anton Wolfradt, wurde aber spaeter mehrfach umgebaut, zuletzt im spaeten 19. Jahrhundert mit einer neobarocken Fassade. Im Inneren liegen die Andreas-Kapelle aus dem 17. Jahrhundert, der Empfangstrakt der Erzdioezese sowie der Vorraum, in dem das Volk Wiens 1955 den heimkehrenden Aussenminister Leopold Figl nach Unterzeichnung des Staatsvertrags vom Balkon zujubeln hoerte. Der Innenhof mit Arkaden ist tagsueber ueber das Hauptportal zugaenglich; das Palais selbst zeigt sich gewoehnlich nur bei den Tagen des offenen Denkmals oder bei Konzerten in der Kapelle.
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