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日比谷公園

Der Hibiya-Park im Bezirk Chiyoda war 1903 der erste oeffentliche Park Tokios im westlichen Stil und nimmt 16 Hektar zwischen Kaiserpalast und Ginza ein. Vorher diente das Gelaende als Exerzierplatz, davor lag hier ein Daimyo-Wohnsitz am Aussenbecken der Edo-Burg. Der Landschaftsarchitekt Honda Seiroku verband japanische Steinlaternen mit deutschen Beeten, Springbrunnen und Rosengarten – ein Symbol der Meiji-Westoeffnung. 1905 wurde der Park zum Schauplatz der Hibiya-Unruhen gegen den als zu milde empfundenen Friedensvertrag von Portsmouth. Heute spazieren Buerokraftler in der Mittagspause an der grossen Wasserkaskade, im Tsuru-no-Funsui Brunnen leuchten Koi, und im Open-Air-Konzertraum laufen Mittags-Konzerte. Im Herbst leuchtet das Ginkgo-Gold, im Fruehjahr blueht die ueber 400 Jahre alte Kuze-Kiefer.

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