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Galerie Miethke

Auch bekannt als: Miethke, Miethke & Wawra

Die Galerie Miethke war von 1861 bis in die 1930er Jahre die wichtigste private Kunstgalerie Wiens und ein Brennpunkt der oesterreichischen Moderne. Unter Carl Moll, der 1904 die kuenstlerische Leitung uebernahm, zeigte Miethke Gustav Klimt, Egon Schiele, van Gogh, Gauguin und Munch oft Jahre vor staatlichen Museen. Die Galerie war eng mit der Wiener Secession verflochten und trug entscheidend zum internationalen Ruf der Wiener Moderne bei. 1938 zwang die NS-Arisierung das juedische Galerie-Erbe zur Aufloesung, viele Bestaende gingen verloren oder wurden geraubt. Die Adresse Dorotheergasse 11 existiert heute noch als Geschaeftsgebaeude; an dem Ort selbst erinnert wenig Sichtbares an die Galerie, aber die Wirkung lebt in den Sammlungen des Belvedere und des Leopold Museum fort.

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