
Nationalpark Göreme
Göreme

Der Göreme-Nationalpark im Herzen Kappadokiens ist eine durch jahrmillionenlange vulkanische Aktivität und Erosion geformte Tuffsteinlandschaft, deren kegelförmige Feenkamine zu den unverwechselbarsten geologischen Formationen der Welt zählen. Frühe Christen nutzten das weiche Gestein ab dem 4. Jahrhundert, um Kirchen, Klöster und ganze Siedlungen in den Fels zu schlagen — viele Höhlenkirchen bewahren bis heute byzantinische Fresken aus dem 10. und 11. Jahrhundert in leuchtenden Farben. Gemeinsam mit den Felsenstätten von Kappadokien steht der Park seit 1985 auf der UNESCO-Welterbeliste. Besucher durchwandern Tälernetzwerke wie das Rosen- oder das Liebesental, erkunden das nahe Freilichtmuseum mit seinen dicht gedrängten Felsenkirchen, oder steigen bei Sonnenaufgang in einen Heißluftballon, um die surreale Landschaft aus der Vogelperspektive zu erleben.
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