Abeno Harukas
Kyōto
Das Wahrzeichen des Higashiyama-Viertels in Kyoto — die fünfstöckige, 46 Meter hohe Yasaka-Pagode aus dem 7. Jahrhundert prägt wie kein anderes Bauwerk das Stadtbild der alten Kaiserstadt.
Die Yasaka-Pagode ist das bekannteste Wahrzeichen des Higashiyama-Viertels in Kyoto und eines der markantesten Bauwerke der alten Kaiserstadt. Die fünfstöckige Pagode aus dem 7. Jahrhundert ist 46 Meter hoch und das letzte erhaltene Gebäude des Tempelkomplexes Hōkan-ji, der ursprünglich von Prinz Shōtoku gestiftet worden sein soll. Im Laufe der Jahrhunderte durch Erdbeben und Feuer mehrfach zerstört, wurde sie zuletzt 1440 unter Shogun Ashikaga Yoshinori erdbebensicher neu errichtet — eine bemerkenswerte Ingenieursleistung der Muromachi-Zeit. Wer durch die engen Kopfsteinpflastergassen von Higashiyama wandert, stößt an fast jeder Biegung auf den charakteristischen Umriss der Pagode — ein Bild, das Kyoto wie kein zweites definiert.
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