Islamische Moschee und Kulturzentrum
Washington, D.C.
Das Islamische Zentrum Wien in Floridsdorf ist die erste grosse repraesentative Moschee Oesterreichs, eingeweiht 1979 in Anwesenheit von Bundeskanzler Bruno Kreisky. Saudi-Arabien finanzierte den Bau, der nach Plaenen des oesterreichischen Architekten Richard Lugner entstand, fuer die islamische Glaubensgemeinschaft, die in der Habsburgermonarchie seit 1912 staatlich anerkannt ist. Die weisse Kuppel und das 32 Meter hohe Minarett am Bruckhaufen sind weithin sichtbar und stehen am Donauufer in einer ungewoehnlich gruenen Wiener Lage. Im Gebetsraum unter der Kuppel beten bis zu zweitausend Menschen, Frauen auf einer eigenen Galerie. Heute ist das Zentrum Moschee, Schule und Treffpunkt der heterogenen muslimischen Community Wiens, oft Ziel diplomatischer Besuche und gelegentlich kontroverser Debatten.
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