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Kloster Sumela

Das Sumela-Kloster klebt auf rund 1.200 Metern Höhe in einer dramatischen Felswand des Pontos-Gebirges nahe der Stadt Maçka im Nordosten der Türkei — eines der eindrücklichsten Beispiele byzantinischer Felsenarchitektur überhaupt. Gegründet angeblich im Jahr 386 n. Chr. von zwei athenischen Mönchen, die einer Marienikone folgen wollten, wurde es über mehr als tausend Jahre als griechisch-orthodoxes Kloster genutzt. Die Bezeichnung geht auf das griechische Wort 'Melas' (Schwarz) zurück, den alten Namen des bewaldeten Berges. Besonders sehenswert sind die mehrschichtigen Fresken in der Felsenkapelle, die Szenen aus dem Neuen Testament und byzantinische Heiligenbilder zeigen und teilweise aus dem 14. Jahrhundert stammen. Ein steiler Waldweg führt auf etwa 45 Minuten Aufstieg zur Anlage; der Blick ins bewaldete Tal mit gelegentlichem Nebelzug gehört zum besonderen Erlebnis des Besuchs.

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