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Leopoldstädter Theater

Auch bekannt als: Theater in der Leopoldstadt

Das Leopoldstaedter Theater war neben dem Theater an der Wien und dem Theater in der Josefstadt eines der drei grossen Wiener Vorstadttheater des spaeten 18. und fruehen 19. Jahrhunderts. Karl Marinelli eroeffnete es 1781 in der damaligen Vorstadt Leopoldstadt und machte den hier auftretenden Hanswurst-Nachfolger Kasperl zur Volksfigur Wiens. Beruehmt wurde das Haus durch das Repertoire von Ferdinand Raimund und vor allem Johann Nestroy, dessen scharfzuengige Posse Lumpazivagabundus 1833 hier uraufgefuehrt wurde. 1838 uebernahm der Komiker und Direktor Carl Carl das Theater, liess es 1847 vom Architekten Eduard van der Nuell abreissen und neu bauen und benannte es in Carltheater um. Eine Gedenktafel an der Praterstrasse erinnert an den Standort des heute verschwundenen Hauses, das 1944 ausbrannte und 1951 ganz abgerissen wurde.

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