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Mahnmal gegen Krieg und Faschismus

Auch bekannt als: Denkmal gegen Krieg und Faschismus

Das Mahnmal gegen Krieg und Faschismus auf dem Wiener Albertinaplatz (seit 2009 Helmut-Zilk-Platz) ist ein begehbares Skulpturen-Ensemble des Bildhauers Alfred Hrdlicka, errichtet 1988 zum 50. Jahrestag des Anschluss Oesterreichs an Hitler-Deutschland. Der Ort ist bewusst gewaehlt: hier wurden in der Bombennacht des 12. Maerz 1945 hunderte Menschen in einem Luftschutzkeller verschuettet, die nie geborgen werden konnten. Das Ensemble besteht aus mehreren Granitbloecken, einer Strassenwaschenden Juedin, dem Tor der Gewalt und dem 1991 ergaenzten Stein der Republik mit dem Text der oesterreichischen Unabhaengigkeitserklaerung von 1945. Die strassenwaschende Figur war Auslag und vor allem Anlass schwerer Debatten - bis 2020 stand sie hueftloss frei, dann fuegte die Stadt eine Bronze-Inschrift hinzu, um Touristen-Posen zu unterbinden. Gegenueber die Albertina und die Rueckseite der Staatsoper.

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