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Martin-Gropius-Bau

Auch bekannt als: Gropiusbau

Der Martin-Gropius-Bau ist ein 1881 als Kunstgewerbemuseum eroeffneter Prachtbau im Berliner Stadtteil Kreuzberg, entworfen von Martin Gropius - dem Grossonkel von Walter Gropius - und Heino Schmieden im Stil der italienischen Renaissance. Die polychrome Fassade mit Terrakotta-Reliefs, Mosaiken und Putten gehoert zum Aufwendigsten, was die Gruenderzeit hervorgebracht hat. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschaedigt, lag das Gebaeude bis 1990 unmittelbar an der Berliner Mauer auf West-Berliner Seite. Erst der Mauerfall machte den Haupteingang wieder zugaenglich. Heute beherbergt der Bau international gefeierte Wechselausstellungen zu zeitgenoessischer Kunst, Fotografie und Kulturgeschichte. Der lichtdurchflutete Innenhof mit umlaufender Galerie zaehlt zu den schoensten Innenraeumen Berlins. Direkt nebenan beginnt die Topographie des Terrors.

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