Martin-Gropius-Bau
Berlin
Auch bekannt als: Anhalter Bahnhof Berlin, Anhalter Bahnhof, Ruine des Portals zum Anhalter Bahnhof · +1
Der Portikus des Anhalter Bahnhofs ist das einzige aufrecht stehende Fragment eines der einst groessten Kopfbahnhoefe Europas. Der 1880 von Franz Schwechten erbaute Bahnhof war Berlins Tor zum Sueden - Zuege nach Wien, Rom und Athen fuhren von hier ab; bis 1939 verkehrten taeglich rund 80 Fernzuege. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschaedigt, wurde die Ruine 1959 trotz Protesten gesprengt, weil sie als zu teuer im Wiederaufbau galt. Stehen blieb nur das mittlere Stueck der Eingangsfassade mit den drei rundbogigen Toren und den Resten der Skulpturen Tag und Nacht. Heute steht der Backsteinrest mitten auf der Wiese des Askanischen Platzes, gegenueber der ehemaligen Bahntrasse - ein stilles Mahnmal an die zerstoerte Bahnhofswelt Berlins. Direkt dahinter laeuft das Tempodrom-Zelt.
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