San Francisco Veterans Memorial
San Francisco
Auch bekannt als: Mascha Kaleko, Golda Malka Aufen, Mascha Kaleko-Engel · +2
Mascha Kaleko (1907-1975) war eine deutschsprachige Dichterin, die mit ihren ironisch-melancholischen Grossstadtgedichten in der spaeten Weimarer Republik Berliner Kultstatus erreichte. Ihr lyrisches Tagebuch (1933) erschien noch im Rowohlt Verlag, kurz bevor die Nationalsozialisten ihre Werke verboten. Geboren in Galizien, lebte sie in Berlin in der Bohème um das Romanische Cafe, bevor sie 1938 mit ihrem Mann nach New York emigrierte. In den 1960er Jahren versuchte sie eine Rueckkehr in den deutschen Literaturbetrieb. Ihre Gedichte verbinden Witz und Schwermut in einer praezisen Alltagssprache und werden bis heute viel gelesen und vertont. Eintraege zu Kaleko finden sich an mehreren Berliner Erinnerungsorten, darunter Gedenktafeln in Charlottenburg.
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