Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
Berlin
Auch bekannt als: Mauermuseum – Museum Haus am Checkpoint Charlie, Wall Museum – Museum Haus am Checkpoint Charlie
Das Mauermuseum - Haus am Checkpoint Charlie ist ein privates Berlin-Museum in der Friedrichstrasse, das die Geschichte der Berliner Mauer und vor allem die Fluchten ueber sie dokumentiert. Gegruendet wurde es bereits 1963, also nur zwei Jahre nach dem Mauerbau, vom Menschenrechtsaktivisten Rainer Hildebrandt als bewusst politische Plattform direkt gegenueber dem Grenzuebergang. Es zeigt Originalobjekte gelungener Fluchten - umgebaute VW Kaefer, einen Heissluftballon, einen Mini-U-Boot-Anzug, einen Sessellift-Provisorium - und wurde waehrend des Kalten Krieges zu einem Sammelpunkt fuer Dissidenten und westliche Diplomaten. Die schiere Materialdichte und der bewusst ungeordnete Charakter sind Teil des Programms: Hildebrandts Witwe Alexandra leitet das Haus bis heute mit dem Anspruch, eher Dokumentationsort als kuratiertes Museum zu sein. Wer kommt, durchquert verschachtelte Etagen voller Tafeln, Filmen und Originalobjekten und steht am Ende direkt vor der Replik der Checkpoint-Wachhuette.
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