Deutschordenskirche
Wien
Auch bekannt als: Michaelerkirche hl. Erzengel Michael, ehem. Hofpfarrkirche, Michaelergruft
Die Michaelerkirche am Michaelerplatz gegenueber der Hofburg ist eine der aeltesten Kirchen Wiens, gegruendet 1219 von Herzog Leopold VI. von Babenberg. Die heutige Fassade ist klassizistisch (1792), das Kircheninnere bewahrt romanische und gotische Substanz, ergaenzt um barocke Altaere. Im 13. Jahrhundert war sie neben St. Stephan und dem Schottenstift eine von nur drei Pfarreien Wiens. Beruehmt ist die Michaelergruft unter der Kirche, in der durch das trockene Klima rund 4.000 Tote aus dem 17. und 18. Jahrhundert teils mumifiziert wurden. Heute betreten Besucher die helle Hallenkirche meist auf dem Weg vom Kohlmarkt zur Hofburg. Fuehrungen in die Gruft zeigen mumifizierte Adelige in Originalkleidung. Die Kirche dient den Salvatorianern als Pfarre und ist taeglich offen.
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