Altes Museum
Berlin
Auch bekannt als: Museumsinsel Berlin, Berliner Museumsinsel
Die Museumsinsel im nördlichen Teil der Berliner Spreeinsel vereint fünf preußische Museumsbauten — Altes Museum, Neues Museum, Alte Nationalgalerie, Bode-Museum und Pergamonmuseum — auf engstem Raum und wurde 1999 als Gesamtanlage in das UNESCO-Welterbe aufgenommen. Die Anlage entstand zwischen 1830 und 1930 im Auftrag preußischer Könige nach Entwürfen von Architekten wie Karl Friedrich Schinkel und Friedrich August Stüler; das Konzept, Kunst und Wissenschaft der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, war für das 19. Jahrhundert wegweisend. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, durchläuft die Insel seit der Wiedervereinigung eine der aufwendigsten Restaurierungskampagnen Deutschlands, darunter die Rekonstruktion des Neuen Museums unter David Chipperfield. Highlights reichen von der berühmten Büste der Nofretete (um 1345 v. Chr.) bis zum monumentalen Pergamonaltar aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. — beides Exponate, die eigene Forschungsdebatten über Restitution ausgelöst haben.
Pergamonmuseum, Neues Museum, Alte Nationalgalerie, Bode-Museum und Altes Museum auf einer Spreeinsel — die größte Konzentration weltklasse Antikensammlungen Mitteleuropas.
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