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Palais Caprara-Geymüller

Das Palais Caprara-Geymueller in der Wallnerstrasse 8 zaehlt zu den aeltesten Barockgebaeuden der Wiener Innenstadt. Vollendet wurde es 1698 nach Plaenen, die der Familie Caprara di Montecuccoli zugeschrieben werden, einer norditalienischen Adelsfamilie, die in den Tuerkenkriegen unter Kaiser Leopold I. zu hohen militaerischen Ehren kam. Aeneas Sylvius Caprara liess das Stadtpalais als repraesentativen Wohnsitz errichten, spaeter erwarb es die Bankiersfamilie Geymueller, die dem Haus seinen Doppelnamen gab. Die schwere Steinfassade mit Atlanten-Portal und der monumentale Treppenhaus-Komplex sind typische Beispiele wienerischer Hochbarock-Adelsarchitektur. Heute befinden sich im Haus Bueros, im Erdgeschoss Geschaefte, und das Palais ist gelegentlich Schauplatz von Vernissagen waehrend der Vienna Art Week. Die Wallnerstrasse selbst gilt als ruhige Querverbindung zum Graben.

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