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Palais Rasumofsky

Auch bekannt als: Gartenpalais, Ehem. Palais Rasumofsky, Geologische Bundesanstalt

Das Palais Rasumofsky ist ein klassizistisches Palais im 3. Wiener Gemeindebezirk Landstrasse. Es wurde 1803 bis 1807 von Louis Montoyer fuer den russischen Botschafter Fuerst Andrej Kirillowitsch Rasumowski errichtet, einen der bedeutendsten Musikfoerderer im Wien der napoleonischen Zeit. Rasumowski liess fuer sein Palais ein eigenes Streichquartett unterhalten und gab Ludwig van Beethoven die Quartette Opus 59 in Auftrag, die bis heute als Rasumowski-Quartette bekannt sind. Beim Wiener Kongress 1814/15 war das Palais Schauplatz internationaler Empfaenge, brannte aber im Dezember 1814 nach einem Festabend teilweise aus. Heute ist das Palais nach einer aufwendigen Sanierung im Privatbesitz und wird gelegentlich fuer Veranstaltungen geoeffnet; die strenge klassizistische Fassade laesst sich vom Rasumofskygassen-Eingang aus betrachten.

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