Pałac Branickich
Warschau
Spaetbarocker Palast aus dem spaeten 17. Jahrhundert in unmittelbarer Nachbarschaft zum Warschauer Koenigsschloss, oberhalb der Weichselboeschung. Errichtet wurde der Bau ab 1698, sein Name leitet sich vom Material des Daches ab: Es war das erste Haus Warschaus mit Blechdach statt der bis dahin ueblichen Holzschindeln, was als Statussymbol galt. Im 18. Jahrhundert erwarb der saechsische Kurfuerst und polnische Koenig August III. das Gebaeude und nutzte es als Hofbau. Spaeter diente es den polnischen Koenigen Stanislaw August Poniatowski und Familienmitgliedern als Wohnsitz. Im Zweiten Weltkrieg von den Deutschen zerstoert, wurde der Palast originalgetreu rekonstruiert. Heute ist er Teil des Komplexes des Koenigsschlosses und wird als Museum genutzt; Besucher betreten ihn ueber denselben Eingang wie das Schloss.
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