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Schloss Charlottenburg

Auch bekannt als: Berlin, Schloss Charlottenburg, Schloß Charlottenburg

Schloss Charlottenburg ist das größte erhaltene Hohenzollern-Schloss Berlins und ein Hauptwerk norddeutschen Barocks. Kurfürst Friedrich III. ließ es ab 1695 als Sommerresidenz für seine Gemahlin Sophie Charlotte errichten — nach ihrem Tod 1705 wurde die gesamte Stadt nach ihr benannt. Der charakteristische Kuppelturm mit dem vergoldeten Fortunastandbild stammt von Eosander von Göthe aus dem frühen 18. Jahrhundert. Im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört, wurde das Schloss über Jahrzehnte rekonstruiert; die Innenräume zeigen heute preußische Porzellansammlungen, flämische Gemälde und originale Rokoko-Ausstattung. Der weitläufige Schlosspark — teils formal-französisch, teils englischer Landschaftsgarten — lädt zu Spaziergängen entlang von Lindenalleen und Kanälen ein. Das Schloss ist dienstags bis sonntags geöffnet, von April bis Oktober bis 17:30 Uhr, im Winter bis 16:30 Uhr; betrieben wird es von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten.

Barockes Sommer-Schloss von Sophie Charlotte mit französischem Schlosspark und Belvedere am Spree-Ufer.

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