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Architektur

Architektur in Brüssel

Brüssel und seine Umgebung bieten eine ungewöhnliche architektonische Bandbreite. Das Atomium aus dem Jahr 1958 zählt zu den bekanntesten Bauwerken der Stadt, während der Astro Tower die Skyline des europäischen Viertels prägt. Das Belgian Comic Strip Center zeigt eindrucksvoll den Jugendstil, der Brüssel mitgeprägt hat. Etwas außerhalb laden mittelalterliche Anlagen wie Beersel Castle und Arenberg Castle in Leuven zur Erkundung ein, ergänzt durch die Klosterarchitektur von Affligem Abbey und Averbode Abbey. Das Antwerpener Brabo-Brunnen-Ensemble, der Belfry of Ghent sowie das Bourla Theatre und der Antwerp Tower runden das vielfältige Bild flämischer Baukultur in der Region ab.

34 Orte · Brüssel, Belgien · Redaktionell kuratiert

  • Abdij van Affligem

    Abdij van Affligem

    Brüssel

    KulinarikGeschichte

    Die Abtei Affligem ist eine der ältesten und bedeutendsten Benediktinerabteien in Belgien. Sie wurde 1062 gegründet und galt im mittelalterlichen Herzogtum Brabant als das wichtigste Kloster — daher ihr Beiname Primaria Brabantiae. Die Abtei wurde über die Jahrhunderte mehrfach zerstört und wiederaufgebaut, zuletzt nach den Verwüstungen der Französischen Revolution. Heute sind die Mönche vor allem für ihr Klosterbier bekannt: Das Affligem-Bier wird seit über 900 Jahren nach traditionellen Rezepten gebraut und zählt zu den bekanntesten belgischen Abteibieren. Besucher können die romanisch geprägten Klostergebäude erkunden, die Klosterkirche besichtigen und im Klosterladen Bier und andere Produkte der Mönche erwerben. Ein ruhiger, kontemplativer Ort fernab der Großstadthektik.

  • Abtei Averbode

    Abtei Averbode

    Brüssel

    NaturGeschichte

    Die Abtei Averbode in der flämischen Gemeinde Scherpenheuvel-Zichem zählt zu den bedeutendsten Prämonstratenserabteien Belgiens. Gegründet um 1134, wurde sie 1797 während der Französischen Revolution aufgehoben und 1834 neu errichtet. Die Klosterkirche ist eine eigenwillige Verbindung aus Barock und Gotik mit Renaissance-Details – erbaut zwischen 1664 und 1672 aus lokalem Eisensandstein nach Plänen des Antwerpener Architekten Jan Van den Eynde II. Im 20. Jahrhundert war der Abteipresseverlag einer der führenden Kinderbuchverlage Belgiens. Das lebende Kloster empfängt noch heute Besucher und lädt zur Stille ein.

  • Antwerp Tower

    Antwerp Tower

    Brüssel

    KulturGeschichteAussicht

    Der Antwerp Tower ist ein Büro- und Wohnhochhaus im Herzen Antwerpens, ursprünglich 1974 als Bürohochhaus mit 87 Metern erbaut. Nach einer umfassenden Renovierung 2019–2021, bei der zwei Doppelgeschosse ergänzt wurden, erreicht er heute 100,70 Meter und ist damit das höchste Wohngebäude der Stadt. Das Gebäude steht an der De Keyserlei, der belebten Prachtstraße zwischen Hauptbahnhof und der Einkaufsmeile Meir – einem der geschäftigsten Stadteingänge Europas. Als markantes Element der Antwerpener Skyline verbindet der Tower die nüchterne Nachkriegsmoderne seines Ursprungsentwurfs mit zeitgemäßer gemischter Nutzung.

  • Atomium

    Atomium

    Brüssel

    KulturGeschichteFamilienausflüge

    Das Atomium ist das bekannteste Wahrzeichen Brüssels und wurde 1958 zur Weltausstellung Expo 58 als Pavillon errichtet. Der Entwurf des Ingenieurs André Waterkeyn zeigt eine Eisenkristall-Elementarzelle, auf das 165-Milliarden-fache vergrößert: Neun Kugeln verbunden durch Rohren, 102 Meter hoch. Ursprünglich als temporäres Bauwerk geplant, steht es heute unter Denkmalschutz. Besucher können in die Kugeln eintreten, die als Museumsräume und Restaurant genutzt werden – mit Panoramablick über die Stadt. Das Gebäude steht in Laeken nahe den königlichen Treibhäusern und dem Atomiumpark.

  • Belfried von Gent

    Belfried von Gent

    Brüssel

    KulturGeschichteGeheimtipps

    Der Belfried von Gent ist mit 91 Metern das höchste Glockenturm Belgiens und Teil des UNESCO-Welterbes der Belfriede von Belgien und Frankreich. Er steht im Herzen der Genter Altstadt, flankiert von der St.-Bavo-Kathedrale und der St.-Nikolaus-Kirche – gemeinsam bilden sie die berühmte Genter Dreiturmreihe, die auf vielen historischen Stadtansichten verewigt ist. Der Turm wurde 1313 begonnen und über Jahrhunderte ausgebaut; sein Drachen-Wetterhahn auf der Spitze ist ein Symbol der Stadtfreiheiten Gents. Im Inneren zeigt eine Ausstellung die Geschichte der städtischen Autonomie und der Genter Zünfte.

  • Belgisches Comic-Zentrum

    Belgisches Comic-Zentrum

    Brüssel

    Kultur

    Das Belgische Comic-Zentrum in Brüssel ist das Nationalmuseum für belgische Comics und eine Pilgerstätte für Fans von Tim und Struppi, Die Schlümpfe oder Lucky Luke. Untergebracht ist es in einem eleganten Jugendstilbau aus dem Jahr 1906, entworfen vom Meisterarchitekten Victor Horta – die Halle allein ist schon einen Besuch wert. Seit 1989 zeigt das Museum auf mehreren Stockwerken die Geschichte des belgischen Comics von den Anfängen bis heute, mit Originalzeichnungen und wechselnden Sonderausstellungen. Belgien gilt als Geburtsland des europäischen Comics, und dieses Haus feiert das mit echtem Enthusiasmus.

  • Bourlaschouwburg

    Bourlaschouwburg

    Brüssel

    KulturGeschichte

    Der Bourlaschouwburg ist ein neoklassizistisches Theater im Herzen Antwerpens, entworfen vom Stadtarchitekten Pierre Bourla. Der Bau begann 1829, wurde aber durch die Belgische Revolution unterbrochen — das Theater öffnete erst 1834 unter dem Namen Grand Théâtre. Das Gebäude, das auf dem Gelände des ehemaligen Tapissierspand-Marktes errichtet wurde, fasst rund 900 Zuschauer und ist als geschütztes Kulturerbe eingetragen. Heute ist es Heimat der Theatercompagnie Het Toneelhuis, die aus der Koninklijke Nederlandse Schouwburg und der Blauwe Maandag Compagnie hervorgegangen ist.

  • Brabobrunnen

    Brabobrunnen

    Brüssel

    KulturGeheimtippsMystik

    Der Brabobrunnen steht auf dem Grote Markt in Antwerpen, direkt vor dem Rathaus. Die Bronzeplastik wurde 1887 vom Antwerpener Bildhauer Jef Lambeaux geschaffen und zeigt Silvius Brabo in dem Moment, als er die abgehackte Hand des Riesen Druon Antigoon in die Schelde wirft – die Sage, auf die der Name der Stadt zurückgeführt wird. Stilistisch greift das Werk Elemente des italienischen Manierismus auf. Heute ist der Brunnen einer der meistfotografierten Punkte Antwerpens und ein unausweichlicher Teil des täglichen Stadtbilds auf dem Grote Markt.

  • Burg Beersel

    Burg Beersel

    Brüssel

    KulturGeschichte

    Die Burg Beersel ist eine der besterhaltenen mittelalterlichen Burgen Belgiens, gelegen in der Gemeinde Beersel suedlich von Bruessel. Die Urspruenge reichen ins Jahr 1300 zurueck, als die Burg unter dem Herzogtum Brabant errichtet wurde. Charakteristisch sind drei maechtige Rundtuerme aus Backstein, die eine kreisfoermige Ringmauer umgeben. Zweimal gepluendert und restauriert, zeigt die heutige Anlage den Stand nach aufwendigen Wiederherstellungsarbeiten zwischen 1928 und 1939. Die Burg ist heute oeffentlich zugaenglich und gilt als eines der stimmungsvollsten mittelalterlichen Bauwerke der Region.

  • Burg Steen (Het Steen)

    Burg Steen (Het Steen)

    Brüssel

    KulturGeschichteGeheimtipps

    Het Steen — auf Deutsch die Burg — ist das älteste erhaltene Bauwerk Antwerpens und liegt direkt am rechten Ufer der Schelde. Die Befestigung wurde zwischen 1200 und 1225 als Stadttor einer größeren herzoglichen Anlage errichtet; der Rest der Burg wurde im 19. Jahrhundert abgerissen, Het Steen blieb. Über Jahrhunderte diente es als Gefängnis, später als Museum. Die restaurierte Silhouette am Fluss zieht Besucher an, die die älteste Schicht Antwerpens spüren möchten.

  • Château de Sombreffe

    Château de Sombreffe

    Brüssel

    GeschichteGeheimtipps

    Das Château de Sombreffe ist eine Tieflandburg in der belgischen Gemeinde Sombreffe, Provinz Namur, deren Geschichte ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Die Anlage liegt in der flachen Ebene südlich von Brüssel und unterscheidet sich von den Felsenbergen der Ardennen — stattdessen erzählt sie von Burgherrschaft in landwirtschaftlichem Territorium. Das Château ist als Patrimoine majeur de Wallonie klassifiziert. Sombreffe ist zudem bekannt als Schauplatz einer Vorschlacht der Waterloo-Kampagne von 1815. Die Burg selbst ist nicht für die breite Öffentlichkeit zugänglich, aber als Teil der wallonischen Kulturlandschaft gut sichtbar.

  • Château du Stuyvenberg

    Château du Stuyvenberg

    Brüssel

    GeschichteGeheimtipps

    Das Château du Stuyvenberg ist ein barockes Schloss im Brüsseler Stadtteil Laeken, erbaut im Jahr 1725. Es liegt nordwestlich des Laekener Palastes, der offiziellen Residenz des belgischen Königs, und kam 1840 für 200.000 Franc in belgischen Staatsbesitz. Das Schloss dient der Königsfamilie als Nebenresidenz und wird für diplomatische Empfänge genutzt. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt die Villa Schönenberg, Heimat von Prinzessin Astrid. Das Château ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich und von außen nur vom Park des Laekener Schlosses einsehbar.

  • Collégiale Sainte-Gertrude de Nivelles

    Collégiale Sainte-Gertrude de Nivelles

    Brüssel

    KulturGeschichteGeheimtipps

    Die Stiftskirche Sainte-Gertrude in Nivelles ist eine der bedeutendsten romanischen Kirchen Belgiens. Der Bau entstand kurz nach dem Jahr 1000 — möglicherweise ab 1020 als Nachfolgebau eines älteren Vorgängers — und wurde 1046 geweiht. Das Gebäude ist als wallonisches Kulturdenkmal eingetragen und eines der prägenden Bauwerke der Region Wallonisch-Brabant. Geweiht ist sie der heiligen Gertrud von Nivelles, der Patronin der Katzen und Reisenden. Ihr Grab in der Kirche machte Nivelles jahrhundertelang zum Pilgerort. Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und aufwendig restauriert. Heute ist die Stiftskirche der Anziehungspunkt im Stadtzentrum von Nivelles, gut von Brüssel aus erreichbar.

  • Église Saint-Jean-Berchmans

    Église Saint-Jean-Berchmans

    Brüssel

    GeschichteGeheimtipps

    Die Kirche Saint-Jean-Berchmans in Etterbeek, einem Vorort von Brüssel, ist die Kapelle des Kollegs Saint Michel und gehört seit ihrer Erbauung von 1908 bis 1912 dem Jesuitenorden. Sie ist dem heiligen Johannes Berchmans geweiht, einem belgischen Jesuitenheiligen des 17. Jahrhunderts. Das Gebäude wurde im neoromanischen Stil entworfen und fügt sich harmonisch in das Kollegsgelände ein. Charakteristisch ist die ruhige Fassade, die keine besondere Aufmerksamkeit auf sich zieht – typisch für den pragmatischen Schulbau der Jesuiten, der Funktion über Repräsentation stellt. Heute ist die Kirche aktiv in das Schulleben des Kollegs Saint Michel integriert und für Besucher außerhalb der Schulzeiten zugänglich. Etterbeek ist ein gut verbundener Brüsseler Gemeindebezirk mit mehreren europäischen Institutionen in der Nähe.

  • Geeraard de Duivelsteen

    Geeraard de Duivelsteen

    Brüssel

    KulturGeschichteWissen

    Der Geeraard de Duivelsteen – wörtlich „Gerhards Teufelstein" – ist eine mittelalterliche Burganlage im Herzen von Gent und zählt zu den ältesten erhaltenen Profanbauten Belgiens. Der älteste Teil des Komplexes aus großen Sandsteinquadern stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert und wurde für Geeraard Vilain erbaut, einen lokalen Ritter, dem wegen seiner dunklen Hautfarbe der Beiname „de Duivel" (der Teufel) gegeben wurde. Das mehrflügelige Ensemble aus verschiedenen Jahrhunderten diente im Laufe der Zeit als Kloster, Irrenhaus, Kaserne und Gefängnis. Heute beherbergt der Komplex das Reichsarchiv der Stadt Gent. Von außen ist die massive Fassade mit ihren mehrsprossigen Lanzettfenstern aus der Straße besonders eindrucksvoll – ein unvermuteter Blick in Gents Tiefengeschichte.

  • Het Zinneke

    Het Zinneke

    Brüssel

    KulturGeheimtipps

    Het Zinneke ist eine 1999 aufgestellte Bronzeskulptur im Zentrum von Brüssel, die einen an einen Straßenpoller urinierenden Hund darstellt. Geschaffen vom Bildhauer Tom Frantzen, ist sie als bewusste Ergänzung der weltberühmten Brunnenfigur Manneken Pis (1619) und dessen weibliches Pendant Jeanneke Pis (1985) konzipiert – zusammen bilden sie eine volkstümliche Trilogie des Brüsseler Humors. Das Wort „Zinneke" bezeichnet im Brüsseler Dialekt abschätzig einen räudigen Straßenköter und steht symbolisch für die gemischte, vielsprachige Identität der Stadt. Die Skulptur steht an der Ecke Rue des Chartreux und Rue du Vieux-Marché aux Grains und ist ein kleines, charmantes Denkmal des typischen belgischen Zwanzes – dem selbstironischen Volkshumor der Brüsseler.

  • Kapellenkirche Brüssel

    Kapellenkirche Brüssel

    Brüssel

    GeschichteGeheimtipps

    Die Kapellenkirche – offiziell Unsere Liebe Frau zur Kapelle – ist eines der ältesten erhaltenen Bauwerke Brüssels. Der Ursprungsbau stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert; das heutige gotische Hauptschiff wurde im 14. und 15. Jahrhundert ergänzt. Die Kirche liegt mitten im Marolles-Viertel, dem historisch ärmsten und bis heute buntesten Quartier der Stadt, bekannt für seinen Flohmarkt auf dem Place du Jeu de Balle. Dieser Kontrast – gotische Architektur in einem Arbeiterviertel – macht die Kirche zu mehr als einem Gotteshaus: Sie ist ein Fixpunkt im sozialen Gedächtnis des Viertels. Die niederländische Bezeichnung Kapellekerk ist im Alltag gebräuchlicher als der offizielle französische Name.

  • Königliche Marienkirche Brüssel

    Königliche Marienkirche Brüssel

    Brüssel

    GeschichteGeheimtipps

    Die Königliche Marienkirche steht am Place de la Reine in Schaerbeek, einer Gemeinde der zweisprachigen Region Brüssel, und ist mit dem Andenken an Louise-Marie verbunden, die erste Königin der Belgier. Den Beinamen Königlich trägt die Kirche wegen dieser Verbindung – sowohl der Platz als auch die Kirche wurden nach ihr benannt. Das Gebäude ist neogotisch und wurde im 19. Jahrhundert errichtet; sein markanter Turm ist von vielen Punkten in Schaerbeek sichtbar. Die Gemeinde Schaerbeek ist heute eines der ethnisch vielfältigsten Viertel Brüssels, was dem Bau eine interessante historische Spannung gibt: eine königliche Gedächtniskirche inmitten einer der am stärksten veränderten Stadtgemeinden Belgiens.

  • Meunier Museum

    Meunier Museum

    Brüssel

    Kultur

    Das Meunier Museum in Ixelles, Brüssel, ist dem belgischen Bildhauer und Maler Constantin Meunier (1831–1905) gewidmet, einem Hauptvertreter des sozialen Realismus. Das Museum befindet sich in Meuniers ehemals privatem Wohnatelier und zeigt einen Querschnitt seines Schaffens: Skulpturen und Gemälde, die Arbeiter, Bergleute und Hafenleute der Industriegesellschaft des 19. Jahrhunderts in Würde darstellen. Als Teil der Königlichen Museen der Schönen Künste Belgiens beherbergt es einen der stimmungsvollsten Künstlerhausräume des Landes.

  • M HKA – Museum für Gegenwartskunst Antwerpen

    M HKA – Museum für Gegenwartskunst Antwerpen

    Brüssel

    KulturGeheimtipps

    Das M HKA ist das Museum für zeitgenössische Kunst der Stadt Antwerpen und seit seiner Gründung 1985 eine der wichtigsten Adressen für aktuelle Kunst in Belgien. Das Museum ist in einem imposanten ehemaligen Getreidespeicher im Antwerpener Hafen untergebracht – ein gelungenes Beispiel für industrielle Umnutzung. Die Sammlung umfasst bedeutende belgische und internationale Positionen der Gegenwartskunst. Das Museum versteht sich als offene Plattform für Experiment und Diskurs. Die Lage im sich wandelnden Hafenviertel verleiht dem Besuch eine besondere urbane Atmosphäre.

  • M – Museum Leuven

    M – Museum Leuven

    Brüssel

    KulturGeheimtipps

    Das M – Museum Leuven ist das Stadtmuseum der belgischen Universitätsstadt Löwen (Leuven) und bietet auf mehreren Etagen einen Überblick über die Kunst der Region Brabant vom Mittelalter bis heute. Die Sammlung umfasst rund 46.000 Werke: Von spätgotischen Tafelbildern und Skulpturen über flämische Meister des 16. Jahrhunderts wie Jan Rombouts den Älteren bis hin zu Werken von Constantin Meunier und Jef Lambeaux aus dem 19. Jahrhundert. Das modern gestaltete Museum öffnete 2009 und ist eng mit der traditionsreichen Innenstadt Leuvens verbunden. Regelmäßige Sonderausstellungen ergänzen die Dauersammlung.

  • Schloss Arenberg (Löwen)

    Schloss Arenberg (Löwen)

    Brüssel

    KulturWissen

    Schloss Arenberg steht in Heverlee, einem Ortsteil der belgischen Universitätsstadt Löwen. Das heutige Gebäude stammt größtenteils aus dem 16. Jahrhundert und ist ein charakteristisches Beispiel der flämischen Renaissancearchitektur: Backsteinmauerwerk kombiniert mit Sandsteineinfassungen, zwei wuchtige Ecktürme mit deutschen Adlern, dazu Elemente der Spätgotik und Neugotik. Das Schloss ist heute im Besitz der Katholieke Universiteit Leuven und beherbergt die Ingenieurwissenschaftliche Fakultät. Die Verbindung von historischem Adelssitz und lebendiger Campusnutzung macht es zu einem ungewöhnlichen Ort.

  • Schloss Havré

    Schloss Havré

    Brüssel

    KulturNaturGeschichte

    Schloss Havré ist eine Schlossruine im Ortsteil Havré der belgischen Stadt Mons in der wallonischen Provinz Hennegau. Die Anlage geht auf das Jahr 1226 zurück und wechselte im Laufe der Jahrhunderte zwischen den Adelsfamilien Enghien, Harcourt und Croÿ. Immer wieder belagert, beschädigt und wiederaufgebaut, trägt das Gebäude heute hauptsächlich Bausubstanz aus dem 14. bis 17. Jahrhundert. Ende des 16. Jahrhunderts erhielt es bei einem Neuaufbau seine heutige Form. Seit 1936 steht die Anlage unter Denkmalschutz; sowohl Gebäude als auch Schlossgarten sind für Besucher zugänglich.

  • Schloss Trazegnies

    Schloss Trazegnies

    Brüssel

    GeschichteGeheimtipps

    Das Schloss Trazegnies liegt in der Ortschaft Trazegnies der Gemeinde Courcelles in der Provinz Hennegau im wallonischen Belgien. Es ist eines der historischen Herrschaftssitze der Region und als wallonisches Kulturdenkmal unter Schutz gestellt. Die Geschichte des Schlosses ist eng mit dem Adelsgeschlecht der Trazegnies verknüpft, einer der ältesten Adelsfamilien Belgiens. Das heutige Gebäude trägt Merkmale verschiedener Bauepochen. Als Bestandteil des wallonischen Kulturerbes trägt es zum historischen Charakter der Industrieregion Hennegau bei.

  • Stiftskirche St. Peter und Guido

    Stiftskirche St. Peter und Guido

    Brüssel

    KulturGeschichteGeheimtipps

    Die Stiftskirche St. Peter und Guido ist eine römisch-katholische Kirche im historischen Zentrum von Anderlecht, einer Gemeinde südwestlich von Brüssel. Das Gebäude im Stil der Brabanter Gotik wurde im 14. Jahrhundert erbaut und war einst Sitz eines Kanonikerstifts, das die Gottesdienste zelebrierte. Die Kirche ist dem heiligen Guido von Anderlecht geweiht, dem Schutzpatron der Gemeinde – einem Heiligen aus dem 11. Jahrhundert, der für seine Armut und Pilgerreisen verehrt wird. Sie liegt direkt an der Metro-Station Saint-Guidon und ist die Hauptpfarrkirche von Anderlecht.

  • Warandepark (Brüsseler Park)

    Warandepark (Brüsseler Park)

    Brüssel

    NaturGeschichteGeheimtipps

    Der Warandepark, auch Königlicher Park von Brüssel, ist mit 13 ha der größte innerstädtische Park im Zentrum der belgischen Hauptstadt. Er wurde zwischen 1776 und 1783 im neoklassizistischen Stil angelegt – entworfen vom französischen Architekten Gilles-Barnabé Guimard gemeinsam mit dem österreichischen Landschaftsgärtner Joachim Zinner. Der Park bildete das Herzstück eines ambitionierten städtebaulichen Projekts der österreichischen Habsburger, das auch den Place Royale einschloss. Heute umgeben königliche Paläste und das Belgische Parlament die rechteckige Anlage, die als erste öffentliche Parkanlage der Stadt gilt.

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