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Geheimtipps

Geheimtipps in Brüssel

Brüssel überrascht abseits der bekannten Routen mit einer bemerkenswerten Vielfalt. Die Chapel Church und die Kirche St. John Berchmans laden zur stillen Erkundung ein, während das Château du Stuyvenberg einen seltenen Blick in eine zurückgezogene Grünanlage bietet. Wer weiter schaut, entdeckt das Château de Trazegnies, die Collégiale Sainte-Gertrude de Nivelles und die Abbaye de Nizelles – Orte, die fernab des Trubels liegen. Das Brussels Expo-Gelände am Heysel und die Comic-Figuren Boule et Bill zeigen, wie vielschichtig diese Stadt wirklich ist.

29 Orte · Brüssel, Belgien · Redaktionell kuratiert

  • Abbaye de Nizelles

    Abbaye de Nizelles

    Brüssel

    GeschichteMystik

    Die Abtei Nizelles in der wallonischen Gemeinde Braine-l'Alleud war von 1439 bis 1784 ein Zisterzienserkloster. Gegründet im frühen 15. Jahrhundert nahe dem kleinen Ort Ophain, lebten hier über Jahrhunderte Mönche nach der strengen Ordensregel des heiligen Benedikt in zisterziensischer Prägung. Nach der Auflösung im Zuge der Französischen Revolution verfiel die Anlage. Von den mittelalterlichen Gebäuden haben sich nur Fragmente erhalten. Heute erinnert vor allem das verbleibende Mauerwerk an die lange religiöse Geschichte dieses stillen Fleckens südlich von Brüssel.

  • Belfried von Gent

    Belfried von Gent

    Brüssel

    ArchitekturKulturGeschichte

    Der Belfried von Gent ist mit 91 Metern das höchste Glockenturm Belgiens und Teil des UNESCO-Welterbes der Belfriede von Belgien und Frankreich. Er steht im Herzen der Genter Altstadt, flankiert von der St.-Bavo-Kathedrale und der St.-Nikolaus-Kirche – gemeinsam bilden sie die berühmte Genter Dreiturmreihe, die auf vielen historischen Stadtansichten verewigt ist. Der Turm wurde 1313 begonnen und über Jahrhunderte ausgebaut; sein Drachen-Wetterhahn auf der Spitze ist ein Symbol der Stadtfreiheiten Gents. Im Inneren zeigt eine Ausstellung die Geschichte der städtischen Autonomie und der Genter Zünfte.

  • Bosuilstadion

    Bosuilstadion

    Brüssel

    GeschichteAktivitäten

    Das Bosuilstadion im Antwerpener Stadtteil Deurne ist eines der ältesten noch genutzten Fußballstadien Belgiens. Es wurde 1923 eröffnet und ist seither ununterbrochen Heimspielstätte des Royal Antwerp FC – des ältesten Fußballvereins Belgiens, gegründet 1880. Das Stadion fasst rund 21.000 Zuschauer, darunter 800 Plätze in der überdachten VIP-Zone. Der Name Bosuilstadion leitet sich vom benachbarten Bosuilplein ab. Trotz modernerer Konkurrenz hat der Club bis heute an diesem historischen Standort festgehalten, was dem Boden eine besondere Atmosphäre verleiht.

  • Brabobrunnen

    Brabobrunnen

    Brüssel

    ArchitekturKulturMystik

    Der Brabobrunnen steht auf dem Grote Markt in Antwerpen, direkt vor dem Rathaus. Die Bronzeplastik wurde 1887 vom Antwerpener Bildhauer Jef Lambeaux geschaffen und zeigt Silvius Brabo in dem Moment, als er die abgehackte Hand des Riesen Druon Antigoon in die Schelde wirft – die Sage, auf die der Name der Stadt zurückgeführt wird. Stilistisch greift das Werk Elemente des italienischen Manierismus auf. Heute ist der Brunnen einer der meistfotografierten Punkte Antwerpens und ein unausweichlicher Teil des täglichen Stadtbilds auf dem Grote Markt.

  • Brussels Expo (Heysel-Messezentrum)

    Brussels Expo (Heysel-Messezentrum)

    Brüssel

    KulturWissen

    Brussels Expo auf dem Heysel-Plateau im Brüsseler Stadtteil Laeken ist das größte Messezentrum der Benelux-Region. Zwölf Hallen mit insgesamt 115.000 m² Ausstellungsfläche beherbergen die wichtigsten nationalen und internationalen Messen und Veranstaltungen Belgiens. Das Gelände ist eng mit der Weltausstellung von 1958 verbunden, für die auch das Atomium nebenan gebaut wurde. Die Hallen spiegeln die Entwicklung moderner Bautechniken im 20. Jahrhundert wider – von Art-déco-Elementen aus den 1930ern bis hin zu funktionalen Nachkriegsbauten.

  • Burg Steen (Het Steen)

    Burg Steen (Het Steen)

    Brüssel

    ArchitekturKulturGeschichte

    Het Steen — auf Deutsch die Burg — ist das älteste erhaltene Bauwerk Antwerpens und liegt direkt am rechten Ufer der Schelde. Die Befestigung wurde zwischen 1200 und 1225 als Stadttor einer größeren herzoglichen Anlage errichtet; der Rest der Burg wurde im 19. Jahrhundert abgerissen, Het Steen blieb. Über Jahrhunderte diente es als Gefängnis, später als Museum. Die restaurierte Silhouette am Fluss zieht Besucher an, die die älteste Schicht Antwerpens spüren möchten.

  • Château de Sombreffe

    Château de Sombreffe

    Brüssel

    ArchitekturGeschichte

    Das Château de Sombreffe ist eine Tieflandburg in der belgischen Gemeinde Sombreffe, Provinz Namur, deren Geschichte ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Die Anlage liegt in der flachen Ebene südlich von Brüssel und unterscheidet sich von den Felsenbergen der Ardennen — stattdessen erzählt sie von Burgherrschaft in landwirtschaftlichem Territorium. Das Château ist als Patrimoine majeur de Wallonie klassifiziert. Sombreffe ist zudem bekannt als Schauplatz einer Vorschlacht der Waterloo-Kampagne von 1815. Die Burg selbst ist nicht für die breite Öffentlichkeit zugänglich, aber als Teil der wallonischen Kulturlandschaft gut sichtbar.

  • Château du Stuyvenberg

    Château du Stuyvenberg

    Brüssel

    ArchitekturGeschichte

    Das Château du Stuyvenberg ist ein barockes Schloss im Brüsseler Stadtteil Laeken, erbaut im Jahr 1725. Es liegt nordwestlich des Laekener Palastes, der offiziellen Residenz des belgischen Königs, und kam 1840 für 200.000 Franc in belgischen Staatsbesitz. Das Schloss dient der Königsfamilie als Nebenresidenz und wird für diplomatische Empfänge genutzt. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt die Villa Schönenberg, Heimat von Prinzessin Astrid. Das Château ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich und von außen nur vom Park des Laekener Schlosses einsehbar.

  • Collégiale Sainte-Gertrude de Nivelles

    Collégiale Sainte-Gertrude de Nivelles

    Brüssel

    ArchitekturKulturGeschichte

    Die Stiftskirche Sainte-Gertrude in Nivelles ist eine der bedeutendsten romanischen Kirchen Belgiens. Der Bau entstand kurz nach dem Jahr 1000 — möglicherweise ab 1020 als Nachfolgebau eines älteren Vorgängers — und wurde 1046 geweiht. Das Gebäude ist als wallonisches Kulturdenkmal eingetragen und eines der prägenden Bauwerke der Region Wallonisch-Brabant. Geweiht ist sie der heiligen Gertrud von Nivelles, der Patronin der Katzen und Reisenden. Ihr Grab in der Kirche machte Nivelles jahrhundertelang zum Pilgerort. Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und aufwendig restauriert. Heute ist die Stiftskirche der Anziehungspunkt im Stadtzentrum von Nivelles, gut von Brüssel aus erreichbar.

  • deSingel

    deSingel

    Brüssel

    KulturWissen

    deSingel ist das internationale Kunstzentrum der flämischsprachigen Gemeinschaft Belgiens und liegt an der Desguinlei in Antwerpen. Das Zentrum beherbergt mehrere Bühnen, Konzertsäle und Ausstellungsräume und bespielt ein breites Programm aus zeitgenössischer Musik, Tanz, Theater und Architektur. Unter einem Dach arbeiten das Königliche Konservatorium Antwerpen, das Flämische Architekturinstitut und das Studienzentrum für Flämische Musik zusammen. Gegründet 1975, hat das Haus den Ruf, ein Laboratorium für avantgardistische Darstellungsformen zu sein, das selten auf Mainstream-Repertoire ausweicht. Wer Antwerpen kulturell jenseits der Altstadt erkunden will, kommt hier an keiner Spielzeit vorbei.

  • Église Saint-Jean-Berchmans

    Église Saint-Jean-Berchmans

    Brüssel

    ArchitekturGeschichte

    Die Kirche Saint-Jean-Berchmans in Etterbeek, einem Vorort von Brüssel, ist die Kapelle des Kollegs Saint Michel und gehört seit ihrer Erbauung von 1908 bis 1912 dem Jesuitenorden. Sie ist dem heiligen Johannes Berchmans geweiht, einem belgischen Jesuitenheiligen des 17. Jahrhunderts. Das Gebäude wurde im neoromanischen Stil entworfen und fügt sich harmonisch in das Kollegsgelände ein. Charakteristisch ist die ruhige Fassade, die keine besondere Aufmerksamkeit auf sich zieht – typisch für den pragmatischen Schulbau der Jesuiten, der Funktion über Repräsentation stellt. Heute ist die Kirche aktiv in das Schulleben des Kollegs Saint Michel integriert und für Besucher außerhalb der Schulzeiten zugänglich. Etterbeek ist ein gut verbundener Brüsseler Gemeindebezirk mit mehreren europäischen Institutionen in der Nähe.

  • Het Zinneke

    Het Zinneke

    Brüssel

    ArchitekturKultur

    Het Zinneke ist eine 1999 aufgestellte Bronzeskulptur im Zentrum von Brüssel, die einen an einen Straßenpoller urinierenden Hund darstellt. Geschaffen vom Bildhauer Tom Frantzen, ist sie als bewusste Ergänzung der weltberühmten Brunnenfigur Manneken Pis (1619) und dessen weibliches Pendant Jeanneke Pis (1985) konzipiert – zusammen bilden sie eine volkstümliche Trilogie des Brüsseler Humors. Das Wort „Zinneke" bezeichnet im Brüsseler Dialekt abschätzig einen räudigen Straßenköter und steht symbolisch für die gemischte, vielsprachige Identität der Stadt. Die Skulptur steht an der Ecke Rue des Chartreux und Rue du Vieux-Marché aux Grains und ist ein kleines, charmantes Denkmal des typischen belgischen Zwanzes – dem selbstironischen Volkshumor der Brüsseler.

  • Kapellenkirche Brüssel

    Kapellenkirche Brüssel

    Brüssel

    ArchitekturGeschichte

    Die Kapellenkirche – offiziell Unsere Liebe Frau zur Kapelle – ist eines der ältesten erhaltenen Bauwerke Brüssels. Der Ursprungsbau stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert; das heutige gotische Hauptschiff wurde im 14. und 15. Jahrhundert ergänzt. Die Kirche liegt mitten im Marolles-Viertel, dem historisch ärmsten und bis heute buntesten Quartier der Stadt, bekannt für seinen Flohmarkt auf dem Place du Jeu de Balle. Dieser Kontrast – gotische Architektur in einem Arbeiterviertel – macht die Kirche zu mehr als einem Gotteshaus: Sie ist ein Fixpunkt im sozialen Gedächtnis des Viertels. Die niederländische Bezeichnung Kapellekerk ist im Alltag gebräuchlicher als der offizielle französische Name.

  • Königliche Bibliothek Belgiens

    Königliche Bibliothek Belgiens

    Brüssel

    GeschichteWissen

    Die Königliche Bibliothek Belgiens (KBR) in Brüssel ist die Nationalbibliothek des Landes und besitzt einige der bedeutendsten historischen Sammlungen Europas. Zu ihren Schätzen gehört die Bibliothek der Herzöge von Burgund, eine der wertvollsten Handschriftensammlungen des Mittelalters. Gegründet 1837, ist die KBR Pflichtabgabe-Instanz für alle in Belgien veröffentlichten Werke. Neben Büchern verwahrt sie Karten, Musik, Handschriften und Münzen. Das heutige Gebäude am Mont des Arts wurde im 20. Jahrhundert errichtet und bietet neben dem Lesesaal auch Ausstellungsräume, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind.

  • Königliche Marienkirche Brüssel

    Königliche Marienkirche Brüssel

    Brüssel

    ArchitekturGeschichte

    Die Königliche Marienkirche steht am Place de la Reine in Schaerbeek, einer Gemeinde der zweisprachigen Region Brüssel, und ist mit dem Andenken an Louise-Marie verbunden, die erste Königin der Belgier. Den Beinamen Königlich trägt die Kirche wegen dieser Verbindung – sowohl der Platz als auch die Kirche wurden nach ihr benannt. Das Gebäude ist neogotisch und wurde im 19. Jahrhundert errichtet; sein markanter Turm ist von vielen Punkten in Schaerbeek sichtbar. Die Gemeinde Schaerbeek ist heute eines der ethnisch vielfältigsten Viertel Brüssels, was dem Bau eine interessante historische Spannung gibt: eine königliche Gedächtniskirche inmitten einer der am stärksten veränderten Stadtgemeinden Belgiens.

  • Königliches Museum der Armee und Militärgeschichte

    Königliches Museum der Armee und Militärgeschichte

    Brüssel

    GeschichteWissen

    Das Königliche Museum der Armee und Militärgeschichte befindet sich in den nördlichen Hallen des historischen Jubelpark-Komplexes in Brüssel und wurde 1923 eröffnet. Die umfangreiche Sammlung umfasst Waffen, Uniformen, Fahrzeuge und Dokumente aus Belgiens Militärgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart – darunter Flugzeuge aus beiden Weltkriegen. Der Eintritt ist kostenlos, was es zu einem der meistbesuchten Museen der belgischen Hauptstadt macht.

  • Leopold-Park

    Leopold-Park

    Brüssel

    KulturNaturAktivitäten

    Der Leopold-Park ist ein 6,4 Hektar grosser urbaner Park im Europäischen Viertel von Brüssel, im Tal des Maelbeek gelegen. Angelegt um 1880 und als geschütztes Monument eingestuft, grenzt er direkt an das Naturwissenschaftliche Museum und das Paul-Henri-Spaak-Gebäude des Europäischen Parlaments. Mit Teich, altem Baumbestand und ruhigen Wegen ist er ein beliebtes Naherholungsgebiet für Mitarbeiter der EU-Institutionen und Anwohner gleichermaßen.

  • M HKA – Museum für Gegenwartskunst Antwerpen

    M HKA – Museum für Gegenwartskunst Antwerpen

    Brüssel

    ArchitekturKultur

    Das M HKA ist das Museum für zeitgenössische Kunst der Stadt Antwerpen und seit seiner Gründung 1985 eine der wichtigsten Adressen für aktuelle Kunst in Belgien. Das Museum ist in einem imposanten ehemaligen Getreidespeicher im Antwerpener Hafen untergebracht – ein gelungenes Beispiel für industrielle Umnutzung. Die Sammlung umfasst bedeutende belgische und internationale Positionen der Gegenwartskunst. Das Museum versteht sich als offene Plattform für Experiment und Diskurs. Die Lage im sich wandelnden Hafenviertel verleiht dem Besuch eine besondere urbane Atmosphäre.

  • M – Museum Leuven

    M – Museum Leuven

    Brüssel

    ArchitekturKultur

    Das M – Museum Leuven ist das Stadtmuseum der belgischen Universitätsstadt Löwen (Leuven) und bietet auf mehreren Etagen einen Überblick über die Kunst der Region Brabant vom Mittelalter bis heute. Die Sammlung umfasst rund 46.000 Werke: Von spätgotischen Tafelbildern und Skulpturen über flämische Meister des 16. Jahrhunderts wie Jan Rombouts den Älteren bis hin zu Werken von Constantin Meunier und Jef Lambeaux aus dem 19. Jahrhundert. Das modern gestaltete Museum öffnete 2009 und ist eng mit der traditionsreichen Innenstadt Leuvens verbunden. Regelmäßige Sonderausstellungen ergänzen die Dauersammlung.

  • René Magritte Museum (Jette, Brüssel)

    René Magritte Museum (Jette, Brüssel)

    Brüssel

    Kultur

    Das René Magritte Museum in Jette befindet sich in dem Haus, in dem der belgische Surrealist von 1930 bis 1954 lebte und arbeitete — einem schlichten Bürgerhaus in einem ruhigen Brüsseler Stadtrandbezirk. Hier entstanden einige seiner bekanntesten Werke. Die Sammlung vereint Gemälde, Gouachen und Zeichnungen Magrittes sowie Originalteile der Einrichtung, persönliche Gegenstände und Fotos aus seiner Biografie. Zusammengetragen wurde sie vom Kunstsammler André Garitte, der das Haus erwarb und 1999 als Museum eröffnete. Ein intimes Gegenstück zum größeren Magritte-Museum im Königlichen Museum der Schönen Künste.

  • Schloss Trazegnies

    Schloss Trazegnies

    Brüssel

    ArchitekturGeschichte

    Das Schloss Trazegnies liegt in der Ortschaft Trazegnies der Gemeinde Courcelles in der Provinz Hennegau im wallonischen Belgien. Es ist eines der historischen Herrschaftssitze der Region und als wallonisches Kulturdenkmal unter Schutz gestellt. Die Geschichte des Schlosses ist eng mit dem Adelsgeschlecht der Trazegnies verknüpft, einer der ältesten Adelsfamilien Belgiens. Das heutige Gebäude trägt Merkmale verschiedener Bauepochen. Als Bestandteil des wallonischen Kulturerbes trägt es zum historischen Charakter der Industrieregion Hennegau bei.

  • Stiftskirche St. Peter und Guido

    Stiftskirche St. Peter und Guido

    Brüssel

    ArchitekturKulturGeschichte

    Die Stiftskirche St. Peter und Guido ist eine römisch-katholische Kirche im historischen Zentrum von Anderlecht, einer Gemeinde südwestlich von Brüssel. Das Gebäude im Stil der Brabanter Gotik wurde im 14. Jahrhundert erbaut und war einst Sitz eines Kanonikerstifts, das die Gottesdienste zelebrierte. Die Kirche ist dem heiligen Guido von Anderlecht geweiht, dem Schutzpatron der Gemeinde – einem Heiligen aus dem 11. Jahrhundert, der für seine Armut und Pilgerreisen verehrt wird. Sie liegt direkt an der Metro-Station Saint-Guidon und ist die Hauptpfarrkirche von Anderlecht.

  • Warandepark (Brüsseler Park)

    Warandepark (Brüsseler Park)

    Brüssel

    ArchitekturNaturGeschichte

    Der Warandepark, auch Königlicher Park von Brüssel, ist mit 13 ha der größte innerstädtische Park im Zentrum der belgischen Hauptstadt. Er wurde zwischen 1776 und 1783 im neoklassizistischen Stil angelegt – entworfen vom französischen Architekten Gilles-Barnabé Guimard gemeinsam mit dem österreichischen Landschaftsgärtner Joachim Zinner. Der Park bildete das Herzstück eines ambitionierten städtebaulichen Projekts der österreichischen Habsburger, das auch den Place Royale einschloss. Heute umgeben königliche Paläste und das Belgische Parlament die rechteckige Anlage, die als erste öffentliche Parkanlage der Stadt gilt.

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