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Natur

Natur in Brüssel

Natur in und um Brüssel zeigt sich in überraschender Vielfalt. Der Josaphat Park und der Jubelpark bieten ruhige Grünflächen mitten in der Stadt, während Blauwbos – Den Dotter und der Bosberg zum Wandern einladen. In der weiteren Umgebung verbinden Orte wie das Domein Breivelde und die Abtei Averbode Landschaft mit Geschichte. Historische Schlossanlagen wie Kasteel Cleydael, Kasteel Cortewalle, Kasteel d'Ursel, das Château d'Havré und das Castle of the Counts sind von Grünflächen und Wasserläufen umgeben und lassen sich gut mit einem Naturausflug verbinden.

11 Orte · Brüssel, Belgien · Redaktionell kuratiert

  • Abtei Averbode

    Abtei Averbode

    Brüssel

    ArchitekturGeschichte

    Die Abtei Averbode in der flämischen Gemeinde Scherpenheuvel-Zichem zählt zu den bedeutendsten Prämonstratenserabteien Belgiens. Gegründet um 1134, wurde sie 1797 während der Französischen Revolution aufgehoben und 1834 neu errichtet. Die Klosterkirche ist eine eigenwillige Verbindung aus Barock und Gotik mit Renaissance-Details – erbaut zwischen 1664 und 1672 aus lokalem Eisensandstein nach Plänen des Antwerpener Architekten Jan Van den Eynde II. Im 20. Jahrhundert war der Abteipresseverlag einer der führenden Kinderbuchverlage Belgiens. Das lebende Kloster empfängt noch heute Besucher und lädt zur Stille ein.

  • Blauwbos – Den Dotter

    Blauwbos – Den Dotter

    Brüssel

    Geschichte

    Den Dotter ist ein rund 205 Hektar großes Naturschutzgebiet in den Teilgemeinden Aaigem und Heldergem im ostflämischen Denderstreek in Belgien. Das Gebiet ist geprägt von Sumpfland und feuchten Wiesen, die vom Molenbeek-Ter Erpenbeek durchflossen werden – einem Bach, der für seine historischen Mühlen bekannt ist. Die Gegend ist weitgehend unbewohnt und bietet Lebensraum für viele Vogelarten und typische Feuchtgebietsflora. Der Name Blauwbos bezieht sich auf einen Waldabschnitt innerhalb des Schutzgebiets. Es ist ein ruhiges Ausflugsziel für Naturliebhaber und Vogelbeobachter abseits der belgischen Touristenzentren.

  • Bosberg

    Bosberg

    Brüssel

    AktivitätenRomantik

    Der Bosberg ist ein 105 Meter hoher Hügel in den Flämischen Ardennen auf dem Gebiet der Gemeinde Geraardsbergen. Lange Zeit war er der letzte nennenswerte Anstieg der Flandern-Rundfahrt, bevor die Fahrt ins Ziel ging — was ihm in der Radsportwelt einen legendären Status verschaffte. Fahrer wie der Belgier Edwig van Hooydonck, der seinen Angriff hier immer wieder platzierte, gaben dem Berg sein Image, und van Hooydonck selbst wurde als „Edwig van Bosberg" bekannt. Der obere Teil des Anstiegs ist mit Kopfsteinpflaster gepflastert. Heute ist der Bosberg durch Streckenänderungen nicht mehr das finale Hindernis, aber Radsportfans suchen ihn nach wie vor gezielt auf.

  • Leopold-Park

    Leopold-Park

    Brüssel

    KulturAktivitätenGeheimtipps

    Der Leopold-Park ist ein 6,4 Hektar grosser urbaner Park im Europäischen Viertel von Brüssel, im Tal des Maelbeek gelegen. Angelegt um 1880 und als geschütztes Monument eingestuft, grenzt er direkt an das Naturwissenschaftliche Museum und das Paul-Henri-Spaak-Gebäude des Europäischen Parlaments. Mit Teich, altem Baumbestand und ruhigen Wegen ist er ein beliebtes Naherholungsgebiet für Mitarbeiter der EU-Institutionen und Anwohner gleichermaßen.

  • Naturwissenschaftliches Museum Belgien

    Naturwissenschaftliches Museum Belgien

    Brüssel

    Wissen

    Das Museum für Naturwissenschaften im Brüsseler Parc Léopold ist eines der bedeutendsten Naturkundemuseen Europas. Es gehört zum Königlich-Belgischen Institut für Naturwissenschaften und stellt Teile einer Sammlung mit rund 37 Millionen Objekten aus. International bekannt ist es vor allem für seine Iguanodon-Skelette: 1878 wurde in Bernissart eine sensationelle Gruppe von 38 vollständigen Iguanodon-Fossilien entdeckt, die bis heute zu den eindrucksvollsten Dinosaurier-Ausstellungen der Welt zählt. Das Museum verbindet öffentliche Ausstellung mit aktiver Forschung und ist Teil der belgischen Bundeswissenschaftspolitik.

  • Schloss Havré

    Schloss Havré

    Brüssel

    ArchitekturKulturGeschichte

    Schloss Havré ist eine Schlossruine im Ortsteil Havré der belgischen Stadt Mons in der wallonischen Provinz Hennegau. Die Anlage geht auf das Jahr 1226 zurück und wechselte im Laufe der Jahrhunderte zwischen den Adelsfamilien Enghien, Harcourt und Croÿ. Immer wieder belagert, beschädigt und wiederaufgebaut, trägt das Gebäude heute hauptsächlich Bausubstanz aus dem 14. bis 17. Jahrhundert. Ende des 16. Jahrhunderts erhielt es bei einem Neuaufbau seine heutige Form. Seit 1936 steht die Anlage unter Denkmalschutz; sowohl Gebäude als auch Schlossgarten sind für Besucher zugänglich.

  • Warandepark (Brüsseler Park)

    Warandepark (Brüsseler Park)

    Brüssel

    ArchitekturGeschichteGeheimtipps

    Der Warandepark, auch Königlicher Park von Brüssel, ist mit 13 ha der größte innerstädtische Park im Zentrum der belgischen Hauptstadt. Er wurde zwischen 1776 und 1783 im neoklassizistischen Stil angelegt – entworfen vom französischen Architekten Gilles-Barnabé Guimard gemeinsam mit dem österreichischen Landschaftsgärtner Joachim Zinner. Der Park bildete das Herzstück eines ambitionierten städtebaulichen Projekts der österreichischen Habsburger, das auch den Place Royale einschloss. Heute umgeben königliche Paläste und das Belgische Parlament die rechteckige Anlage, die als erste öffentliche Parkanlage der Stadt gilt.

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