Zum Hauptinhalt springen
TravelType
Loslegen

Natur

Natur in Sankt Petersburg

Sankt Petersburg liegt im Nordwesten Russlands, wo die Newa das Stadtbild prägt. Wer die Natur der Stadt erkundet, begegnet ihr oft an Übergängen: Die Brücken über die Newa und ihre Kanäle – darunter die Bank Bridge, die Exchange Bridge, die Blue Bridge und der monumentale Bolshoi Obukhovsky Bridge – rahmen Wasserwege ein, die das Grün der Stadt verbinden. Das Marsfeld bietet eine weitläufige Grünfläche inmitten des historischen Zentrums. Baumbestandene Friedhöfe wie das Bogoslowskoje und das Lazarew-Friedhof sowie die Grünanlagen rund um die Alexander-Newski-Lawra schaffen stille Naturräume. Am Stadtrand ragt der Lakhta Center auf, wo die Newa in den Finnischen Meerbusen mündet.

30 Orte · Sankt Petersburg, Russland · Redaktionell kuratiert

  • Alexander-Newski-Kloster

    Alexander-Newski-Kloster

    Sankt Petersburg

    ArchitekturKulturGeschichte+1

    Das Alexander-Newski-Kloster ist die bedeutendste religiöse Institution Sankt Petersburgs und trägt als Lawra den höchsten Rang in der russisch-orthodoxen Kirche — nur vier Klöster weltweit genießen diesen Status. Gegründet 1710 von Peter dem Großen am Ende des Newski-Prospekts, beherbergt es das Grab des Nationalheiligen Alexander Newski. Besonders bekannt sind die Tichwiner und Lazarus-Friedhöfe mit den Gräbern von Tschaikowski, Dostojewski, Rimski-Korsakow und anderen Größen der russischen Kultur.

  • Anitschkow-Palais

    Anitschkow-Palais

    Sankt Petersburg

    ArchitekturKulturGeschichte

    Das Anitschkow-Palais am Newski-Prospekt ist eines der aeltesten und geschichtstraechtigsten Palaeste Sankt Petersburgs, erbaut 1754 unter Zarin Elisabeth. Urspruenglich barock, erhielt es Ende des 18. Jahrhunderts seine klassizistische Form. Zahlreiche russische Herrscher schenkten und bewohnten es — Nikolaus I. gab es seiner Frau als Weihnachtsgeschenk, Nikolaus II. verbrachte hier seine Kindheit. Heute beherbergt es das Palais der Jugend (Dvoretz Twortschestwa Junitschestwo).

  • Arktis- und Antarktismuseum

    Arktis- und Antarktismuseum

    Sankt Petersburg

    ArchitekturGeschichteWissen

    Das Arktis- und Antarktismuseum in Sankt Petersburg ist das weltgroesste Museum fur Polar- und Expeditionsgeschichte. Es befindet sich im ehemaligen Nikolauskirche-Gebaude, umgebaut 1930, und eroeffnete im Januar 1937. Die Sammlung umfasst Expeditionsausrustung, Karten, Schiffsmodelle und dokumentiert sowjetische Pionierleistungen in der Erkundung von Arktis und Antarktis.

  • Bankbrücke

    Bankbrücke

    Sankt Petersburg

    ArchitekturGeschichte

    Die Bankbrücke ist eine der charmantesten Fußgängerbrücken Sankt Petersburgs. Die nur 25 Meter lange Kettenbrücke wurde 1826 vom badischen Ingenieur Wilhelm von Traitteur entworfen und überquert den Gribojedow-Kanal nahe dem Kasaner Dom. Ihr Markenzeichen sind vier goldene Greifen, die als skulpturale Pfeiler die Eisenketten der Brücke halten – ein Meisterwerk der russischen Empire-Dekorationstradition. Die Brücke liegt mitten im historischen Zentrum und verbindet das Bankenviertel, nach dem sie benannt ist, mit den umliegenden Grachtenstraßen. Für Paare gilt es als Glücksbrauch, die Greifen zu berühren.

  • Blaue Brücke (Sankt Petersburg)

    Blaue Brücke (Sankt Petersburg)

    Sankt Petersburg

    ArchitekturKulturGeschichte+1

    Die Blaue Brücke über die Moika in Sankt Petersburg gehört zu den auffälligsten Bauwerken der Stadt: Mit knapp 100 Metern Breite ist sie die breiteste Brücke der gesamten Stadt und wirkt von der Ferne eher wie ein breiter Platz als eine Brücke. Ihr Name geht auf den blauen Anstrich zurück, der sie von den benachbarten bunten Brücken über die Moika unterscheidet — gemeinsam mit der Roten, der Gelben und der Grünen Brücke gehört sie zur Gruppe der sogenannten „Farbigen Brücken". Die Stahlbetonkonstruktion verbindet den Isaaksplatz mit dem Ufer und bietet einen schönen Blick auf den Isaaksdom. Heute ist sie ein beliebter Treffpunkt und Teil der klassischen Innenstadtroute.

  • Bogoslowskoje-Friedhof

    Bogoslowskoje-Friedhof

    Sankt Petersburg

    Geschichte

    Der Bogoslowskoje-Friedhof gehört zu den ältesten erhaltenen Friedhöfen Sankt Petersburgs. Gegründet 1701 und nach dem Apostel Johannes dem Theologen benannt, liegt er im Wyborger Stadtteil. Auf seinen Wegen findet man die Ruhestätten von Schriftstellern, Wissenschaftlern und Künstlern, deren Namen eng mit der Kulturgeschichte der Stadt verknüpft sind. Im Unterschied zum prunkvolleren Alexander-Newski-Kloster-Friedhof bewahrt er eine stille, bürgerliche Atmosphäre zwischen alten Bäumen. Besonders bekannt ist das Grab des Dichters und Schauspielers Wladimir Wyssozki, das zu einem der meistbesuchten Pilgerziele der Stadt wurde.

  • Börsenbrücke

    Börsenbrücke

    Sankt Petersburg

    ArchitekturKulturGeheimtipps

    Die Börsenbrücke überspannt die Kleine Newa in Sankt Petersburg und verbindet die Ostspitze der Wassiljewski-Insel — die berühmte Strelka mit ihrer Börse und den Rostrasäulen — mit der Petrograder Insel. Mit 239 Metern Länge und 27 Metern Breite ist sie eine der markantesten Brücken der Stadt. Ursprünglich als Holzbrücke 1896 errichtet, wurde sie Mitte des 20. Jahrhunderts durch einen modernen Stahlbeton-Neubau ersetzt, der jedoch das klassizistische Stadtbild respektiert. Wer über sie geht, hat einen einzigartigen Blick auf die ikonische Börsenrotunde und die vergoldete Spitze der Peter-und-Paul-Festung.

  • Botanischer Garten Peters des Großen

    Botanischer Garten Peters des Großen

    Sankt Petersburg

    GeschichteWissen

    Der Botanische Garten Peters des Großen in Sankt Petersburg ist der älteste Botanische Garten Russlands und zugleich einer der bedeutendsten Europas. Gegründet im Jahr 1714 unter Zar Peter dem Großen als Apothekergarten zur medizinischen Pflanzenversorgung der Stadt, entwickelte er sich über die Jahrhunderte zu einer weltberühmten wissenschaftlichen Institution. Heute ist er dem Botanischen Institut W.L. Komarow der Russischen Akademie der Wissenschaften angegliedert und beherbergt eine der größten Pflanzensammlungen der nördlichen Hemisphäre. Auf dem weitläufigen Gelände im Petersburger Stadtteil Petrograder Seite wachsen tausende Arten aus allen Klimazonen, darunter tropische Gewächshäuser, Rosengärten und eine beeindruckende Sammlung lebender Bäume. Der Garten verbindet Naturerlebnis, wissenschaftliche Forschung und die Geschichte der Petersburger Zarenzeit auf einzigartige Weise.

  • Festung Schlüsselburg

    Festung Schlüsselburg

    Sankt Petersburg

    Geschichte

    Die Festung Schlüsselburg liegt auf einer kleinen Insel am Austritt der Newa aus dem Ladogasee, 35 Kilometer östlich von Sankt Petersburg. Gegründet 1323 vom Novgoroder Fürsten Juri Danilowitsch als Grenzfestung gegen Schweden, wurde sie 1702 von Peter dem Großen nach langer schwedischer Besatzung zurückerobert — ein entscheidender Schlag im Großen Nordischen Krieg. Der Name „Schlüsselburg" (Schlüssel-Stadt) deutet auf ihre strategische Bedeutung als Schlüssel zur Newa hin. Im 18. und 19. Jahrhundert diente die Festung als berüchtigtes politisches Gefängnis: Hier saßen Dekabristen, Anarchisten und zuletzt Lenins Bruder Alexander Uljanow ein, der 1887 nach einem gescheiterten Attentatsversuch auf den Zaren hingerichtet wurde. Heute ist die Festungsanlage ein Museum und per Fähre erreichbar.

  • Große Obuchowski-Brücke

    Große Obuchowski-Brücke

    Sankt Petersburg

    ArchitekturWissen

    Die Große Obuchowski-Brücke, im Volksmund wegen ihrer schlanken Schrägseilkonstruktion auch „Wantenbrücke" genannt, überquert die Newa am östlichen Rand von Sankt Petersburg. Sie wurde 2004 als Teil der Ringautobahn KAD eröffnet und ist eine der längsten Brücken Russlands. Anders als die historischen Klappbrücken im Stadtzentrum, die nachts für Schiffe geöffnet werden müssen, ist die Obuchowski-Brücke hoch genug, um dauerhaft passierbar zu sein. Aus Fahrzeugen bietet sie weitreichende Blicke über die Newa und das flache Umland – ein eindrucksvolles Zeugnis moderner russischer Ingenieurskunst am Rande der Zarenstadt.

  • Lachta-Zentrum

    Lachta-Zentrum

    Sankt Petersburg

    ArchitekturAussicht

    Das Lachta-Zentrum im nordwestlichen Stadtteil Lachta von Sankt Petersburg ist mit 462 Metern das höchste Gebäude Europas und das nördlichste Hochhaus der Welt. Der 87-stöckige Turm, 2018 fertiggestellt, dient als Hauptquartier von Gazprom und bietet Teile der Fläche als öffentliche und kulturelle Infrastruktur. Das markante Gebäude mit seiner gedrehten Glasfassade liegt direkt am Ufer des Finnischen Meerbusens und verändert die Silhouette Sankt Petersburgs grundlegend.

  • Marsfeld

    Marsfeld

    Sankt Petersburg

    Geschichte

    Das Marsfeld ist eine rund zwölf Hektar große Grünfläche im Herzen von Sankt Petersburg, zwischen dem Kanal Moika und dem Sommergarten. Die Geschichte des Platzes reicht von einem kaiserlichen Paradeplatz im 18. Jahrhundert bis zum revolutionären Pantheon: Nach der Februarrevolution 1917 wurden hier 180 Gefallene beigesetzt, später kamen im Bürgerkrieg weitere hinzu. Seit 1957 brennt eine Ewige Flamme im Zentrum des Platzes. Das Marsfeld ist heute Naherholungsraum und Gedenkort zugleich – eine ruhige Grüninsel inmitten der barocken Kulisse Sankt Petersburgs.

Weiter entdecken

Diese Orte sind erst der Anfang.

Bewerte Orte per Swipe — TravelType lernt aus deinen Tags, was dir gefällt, und kuratiert deine eigene Karte. Privat, bis du es teilen willst.

Eigenes Profil erstellen