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Aussicht

Aussichtspunkte in Budapest

Budapest verteilt seine schönsten Aussichtspunkte auf beide Seiten der Donau. Vom Gellért-Berg und der Budaer Burg überblickt man die geschwungene Elisabethbrücke und das ungarische Parlamentsgebäude am gegenüberliegenden Ufer. Die Fischerbastei im Burgviertel rahmt den Blick auf Pest wie eine Theaterkulisse. Wer es ruhiger mag, findet auf dem Hármashatárhegy, dem Adlerberg oder dem Dobogó-kő bewaldete Gipfel mit weiten Panoramen über die Stadt und ihr Hinterland. Die Freiheitsstatue auf dem Gellért-Berg und die Erdélyi bástya ergänzen das Spektrum zwischen urbanem Stadtblick und stiller Naturaussicht.

8 Orte · Budapest, Ungarn · Redaktionell kuratiert

  • Budaer Burg

    Budaer Burg

    Budapest

    ArchitekturKulturGeschichte+1

    Hoch über der Donau thront der Budaer Burgpalast, die frühere Residenz der ungarischen Apostolischen Könige, die hier von 1265 bis 1918 residierten. Der weitläufige Komplex auf dem Burgberg ist das höchstgelegene und größte Gebäude Budapests und zählt seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Anlage mehrfach zerstört und neu aufgebaut — von den Türken besetzt, von den Habsburgern wiederhergestellt, im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. Heute beherbergt der Palastkomplex das Ungarische Nationalmuseum für Geschichte sowie die Nationalgalerie und bietet einen atemberaubenden Blick über die gesamte Stadt.

  • Burgviertel

    Burgviertel

    Budapest

    ArchitekturGeschichteGeheimtipps+1

    Das Burgviertel thront auf dem Burgberg im I. Stadtbezirk Budapests und zählt zu den eindrucksvollsten historischen Ensembles Mitteleuropas. Der alte Budaer Stadtkern erstreckt sich vom Wiener Tor bis zum Szent György tér und birgt Kirchen, Paläste und verwinkeltes Gassen aus dem Mittelalter. Obwohl das Viertel im Zweiten Weltkrieg und bereits einmal zuvor fast vollständig zerstört wurde, stand es anschließend wieder auf — diesmal mit seinem charakteristischen Barockgesicht, das heute das Stadtbild prägt. Heute ist das Burgviertel Weltkulturerbe und einer der meistbesuchten Orte Budapests: Neben dem Burgpalast laden das Fischerbastei-Panorama und Dutzende Museen zum Entdecken ein.

  • Dreihotterberg

    Dreihotterberg

    Budapest

    NaturAktivitäten

    Der Hármashatárhegy — auf Deutsch „Dreigrenzenberg" — erhebt sich 495 Meter über dem Meeresspiegel auf der Budaer Seite Budapests und ist damit einer der höchsten Punkte der Budaer Berge. Sein Name leitet sich davon ab, dass hier einst die Grenzen dreier historischer Gemeinden zusammentrafen. Der Berg ist vor allem bei Paragleitern und Segelfliegern beliebt; von seinem breiten Gipfelplateau starten regelmäßig Gleiter in die Luft. Für Wanderer bieten Pfade durch dichten Buchenwald und offene Felsrücken abwechslungsreiche Ausblicke über Budapest und die umliegenden Hügel.

  • Elisabethbrücke

    Elisabethbrücke

    Budapest

    ArchitekturKulturGeschichte+1

    Die Elisabethbrücke ist eine der neun Straßenbrücken, die Buda und Pest über die Donau verbinden. Mit einer Länge von 290 Metern überspannt sie den Fluss zwischen dem Gellértberg auf der Budaer Seite und dem Platz des 15. März in Pest. Die heutige Brücke stammt aus dem Jahr 1964 und ist damit die jüngste der großen Budapester Donaubrücken – ein eleganter Neubau im Stil des modernen Brückenbaus, der die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Vorgängerin ersetzte. Vom Gehweg der Brücke bietet sich ein eindrucksvoller Blick auf die Burganlage, den Gellértberg und die Pester Innenstadt.

  • Fischerbastei

    Fischerbastei

    Budapest

    ArchitekturKulturNatur+1

    Hoch oben auf dem Burgberg von Buda thront die Fischerbastei – ein neoromanisches Märchenschloss, das Architekt Frigyes Schulek zwischen 1895 und 1902 an der Stelle des mittelalterlichen Fischmarkts errichtete. Der Name erinnert an die Fischergilde, die im Mittelalter diesen Abschnitt der Stadtmauer verteidigte. Schuleks Entwurf ist bewusst verspielt: Sieben konische Türme symbolisieren die sieben Stämme der Magyaren, die im 9. Jahrhundert in das Karpatenbecken einzogen. Die weißen Steinterrassen und geschwungenen Arkaden bieten einen der spektakulärsten Blicke über die Donau auf die Häuser von Pest – mit dem Parlamentsgebäude als Gegenstück auf der anderen Flussseite. Besonders bei Nacht, wenn das Ensemble beleuchtet ist, entfaltet die Bastei eine fast unwirkliche Atmosphäre. Heute ist sie eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der ungarischen Hauptstadt und ein beliebter Treffpunkt für Einheimische wie Besucher.

  • Freiheitsstatue

    Freiheitsstatue

    Budapest

    ArchitekturGeschichte

    Die Freiheitsstatue auf dem Gellértberg ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Budapests. Die 14 Meter hohe Bronzefigur — eine Frau, die einen Palmenwedel gen Himmel hält — wurde 1947 zu Ehren der Soldaten errichtet, die Ungarn am Ende des Zweiten Weltkriegs befreiten. Bildhauer war Zsigmond Kisfaludi Strobl. Die Statue ist so ausgerichtet, dass sie von fast jedem Punkt der Stadt sichtbar ist. Der Weg hinauf zum Gellértberg lohnt sich auch wegen des spektakulären Panoramablicks auf Buda, Pest, die Donau und die Kettenbrücke. Die Anlage wurde nach 1989 umgestaltet, um die sowjetische Symbolik zu entfernen, und trägt heute eine breitere Bedeutung als Mahnmal für Freiheit.

  • Gellértberg

    Gellértberg

    Budapest

    ArchitekturNaturGeheimtipps+1

    Der Gellértberg erhebt sich 235 Meter über der Donau und bietet einen der spektakulärsten Ausblicke auf Budapest — auf beide Seiten der Stadt, die Kettenbrücke, das Parlament und die Budaer Burg. Benannt wurde er nach dem venezianischen Bischof Gellért, der laut Überlieferung im 11. Jahrhundert von hier in ein Fass gesperrt in die Donau gestürzt wurde. Im Volksglauben galt der Berg lange als Blocksberg — Treffpunkt der Hexen in der Walpurgisnacht. Heute thront auf dem Gipfel die Zitadelle aus der Habsburger Zeit und die Freiheitsstatue. Der Park an seinen Hängen lädt zu Spaziergängen mit herrlichem Stadtblick ein.

  • Ungarisches Parlamentsgebäude

    Ungarisches Parlamentsgebäude

    Budapest

    ArchitekturNaturGeschichte

    Das Ungarische Parlamentsgebäude am Kossuth-Platz in Budapest ist eines der größten Parlamentsgebäude der Welt und das bekannteste Wahrzeichen Ungarns. Architekt Imre Steindl entwarf den neogotischen Bau, der 1902 eingeweiht wurde und seitdem das größte Gebäude Ungarns ist. Die asymmetrische Anlage mit 96 Türmchen, einer zentralen Kuppel und einem prachtvollen Hauptsaal für die Heilige Krone Ungarns ist vom gegenüberliegenden Donauufer besonders eindrucksvoll. Geführte Touren durch Kuppelhalle und Repräsentationsräume sind ganzjährig möglich.

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