Mezquita Central de Madrid
Also known as: Abu-Bakr mosque
Die erste seit dem Ende der Reconquista nach Madrid gebrachte Hauptmoschee, fertiggestellt 1988 im Viertel Cuatro Caminos des Bezirks Tetuán. Die offiziell als Abu-Bakr-Moschee bezeichnete Anlage wurde zu grossen Teilen von Saudi-Arabien finanziert, der Stadtboden vom Madrider Rathaus zur Verfuegung gestellt. Architektonisch eher ein nuechterner Klinkerbau der spaeten 1980er als ein historisierender Andalusi-Entwurf, fasst der Hauptgebetsraum etwa 800 Glaeubige. Bedeutung hat die Moschee weniger fuer Touristen als fuer die spanisch-muslimische Geschichte des 20. Jahrhunderts: sie markiert den Moment, in dem Spanien nach Jahrhunderten der Inquisitionsfolge wieder offene islamische Praxis zuliess. Besucher koennen das Gebetsraumvestibul ausserhalb der Gebetszeiten betreten, wenn sie Anstand und Kopfbedeckung respektieren.
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