Aşıklı Höyük
Aksaray
Adschina-Teppa ist eine der bedeutendsten buddhistischen Klosterruinen Zentralasiens, erbaut im 7. und 8. Jahrhundert im Wachsch-Tal des heutigen Tadschikistans. Die Anlage folgt dem Schema eines klassischen sarighārāma — zweier symmetrischer Höfe aus Lehmziegelbauten, von denen einer dem Klosterleben, der andere dem Tempel diente. Bei Ausgrabungen in den 1960er- und 1970er-Jahren fanden sowjetische Archäologen einen über acht Meter langen liegenden Buddha, der heute als nationales Symbol gilt und im Nationalmuseum Duschanbe ausgestellt ist. Der Standort lag an einem Zweig der Seidenstraße und belegt, wie weit die buddhistische Kultur vor dem Vordringen des Islam in die Region reichte. Seit 2025 ist Adschina-Teppa offiziell UNESCO-Welterbe als Teil der Kulturerbestätten des antiken Khuttal.
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