Amarna Grab 26
Dairūṭ
Beni Hasan ist eine altägyptische Nekropole am Ostufer des Nils, rund 20 Kilometer südlich von al-Minya in Mittelägypten. Bekannt ist die Stätte vor allem für ihre rund 39 in den Kalksteinfelsen gehauenen Grabkammern aus dem Mittleren Reich (ca. 2055–1650 v. Chr.), die Nomarchen — also Provinzgouverneure — des 16. oberägyptischen Gaus begruben. Die Grabinnenräume zeigen außergewöhnlich gut erhaltene Wandmalereien: Jagdszenen, Ringkämpfe und Alltagsdarstellungen, die einen seltenen Einblick in das Provinzialleben der Pharaonenzeit geben. Einige Säulenportiken der Gräber gelten als frühe Vorläufer der dorischen Ordnung und haben in der Architekturgeschichte eine anhaltende Debatte ausgelöst. Von der Felsterrasse aus bietet sich ein weiter Blick über das schmale grüne Niltal und die angrenzende Wüste.
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