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Castello Sforzesco

Das Castello Sforzesco ist ein mächtiger Renaissancekomplex im Nordwesten der Mailänder Altstadt, direkt an der Piazza Castello gelegen. Die Ursprünge gehen auf eine Visconti-Festung von 1360 zurück; nach deren Zerstörung ließ Francesco Sforza das Schloss ab 1450 als Herrschaftssitz der Sforzas neu errichten und zu einer der bedeutendsten Residenzen Norditaliens ausbauen. Leonardo da Vinci arbeitete hier nachweislich an Wand- und Deckendekorationen, darunter die Sala delle Asse. Nach der Einheit Italiens diente die Anlage zunächst als Kaserne, bevor sie um 1900 umfassend restauriert und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde — heute beherbergt das Castello mehrere Stadtmuseen, darunter eine Sammlung ägyptischer Altertümer sowie Michelangelos unvollendete Pietà Rondanini. Der weitläufige Innenhof, die Zugbrücke und der angrenzende Parco Sempione machen das Ensemble zu einem der beliebtesten Treffpunkte Mailands.

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