東寺
Kyōto
Auch bekannt als: Gokokuji
Gokoku-ji ist ein buddhistischer Tempel im Tokioter Bezirk Bunkyo und gehoert zum Shingi-Zweig der esoterischen Shingon-Schule. Er wurde 1681 vom fuenften Shogun Tokugawa Tsunayoshi auf Bitten seiner Mutter Keishoin gestiftet, und die Haupthalle Kannondo aus den Jahren 1697 zaehlt zu den wenigen Holzbauten Tokios, die sowohl das Erdbeben von 1923 als auch die Brandbomben von 1945 unbeschadet ueberstanden haben. Die Halle ist als Wichtiges Kulturgut Japans eingestuft und beherbergt eine Schnitzfigur des Nyoirin Kannon. Auf dem weitlaeufigen Tempelgelaende stehen zudem ein Teehaus und ein japanischer Teegarten, in dem regelmaessig oeffentliche Teezeremonien stattfinden. Im Nordteil des Friedhofs liegen die Graeber mehrerer Kaiserinnen und Prinzessinnen der Meiji-Zeit. Die Anlage ist direkt am U-Bahnhof Gokokuji der Yurakucho-Linie erreichbar und bleibt trotz Innenstadtlage erstaunlich ruhig.
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