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東寺

Kyōtos höchste Pagode und Geburtsort des japanischen esoterischen Buddhismus — gegründet 796, UNESCO-Welterbe seit 1994.

Der Tō-ji — auf Japanisch „Östlicher Tempel" — wurde 796 gegründet, als die neue Hauptstadt Heiankyō (das heutige Kyōto) angelegt wurde. Kaiser Kammu überließ ihn 823 dem Mönch Kūkai, der hier den esoterischen Shingon-Buddhismus in Japan begründete. Seitdem ist der Tō-ji Haupttempel des Tō-ji-Zweigs der Shingon-shū. Das Herzstück des Geländes ist die fünfgeschossige Pagode — mit 54,8 Metern die höchste in Japan und eines der bekanntesten Bilder Kyōtos. Einmal im Monat und zu besonderen Festen öffnet das Innere mit seinen alten Mandalas und Skulpturen für Besucher. Jeden Morgen findet auf dem Gelände ein Flohmarkt statt, donnerstags ein Antikmarkt. Seit 1994 ist der Tō-ji UNESCO-Weltkulturerbe als Teil des „Historischen Kyōto".

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