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Mahnmal für die Opfer für ein freies Österreich 1934–1945

Das Mahnmal fuer die Opfer fuer ein freies Oesterreich 1934-1945 steht auf dem Wiener Zentralfriedhof in der Naehe der Tor-2-Achse und wurde am 1. November 1948 durch Buergermeister Theodor Koerner uebergeben. Es ist das erste grosse Mahnmal der Zweiten Republik fuer die Opfer von Austrofaschismus und Nationalsozialismus und zugleich eine Gemeinschaftsarbeit von Persoenlichkeiten, die selbst Opfer der Verfolgung gewesen waren: der Bildhauer Fritz Cremer hatte Wien aus dem Exil zurueckgebracht, die Architektin Margarete Schuette-Lihotzky war 1948 erst kurz aus deutscher KZ-Haft frei, ihr Mann Wilhelm Schuette stand fuer den Wiener Werkbund. Die Anlage besteht aus einer breiten Steinplatte, einer Kassettenwand mit Inschrift und mehreren liegenden Bronzefiguren. Sie ist Gedenkort fuer die jaehrlichen Kraenze der Republik, der Stadt Wien und der Widerstandsverbaende und einer der bedeutendsten politischen Erinnerungsorte am Zentralfriedhof.

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