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Palais Todesco

Auch bekannt als: Stadtpalais Todesco

Repraesentationsbau an der Kaerntner Strasse 51 gegenueber der Staatsoper, errichtet 1861-1864 von Ludwig Foerster mit Innenausstattung von Theophil Hansen fuer den Bankier Eduard von Todesco. Der Bau steht exemplarisch fuer die Aufbruchsstimmung der Ringstrassenzeit: juedische Industrielle und Bankiers liessen sich in Bestlage Stadtpalaeste errichten und oeffneten Saloons, in denen Brahms, Bruckner, Makart und Schnitzler verkehrten. Die Familie Todesco wurde 1938 enteignet, mehrere Mitglieder im Holocaust ermordet. Heute beherbergt das Haus Bueros und Geschaefte, das Cafe Sacher liegt schraeg gegenueber. Wer von der Oper Richtung Stephansplatz geht, kommt direkt an der Schaufassade vorbei und kann durch das Portal in den noblen Eingangsbereich blicken.

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